Technische Regel für Gefahrstoffe 510 (TRGS 510) Zusammenlagerungstabelle
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Technische Regel für Gefahrstoffe - TRGS 510

Das TRGS 510 wurde im Oktober 2010 eingeführt. Hierin floß das ehemalige Konzept der VCI für die Zusammenlagerung von Chemikalien mit ein und wurde damit gleichzeitig abgelöst. Die nachfolgenden Informationen sind ein Auszug aus “Technische Regeln für Gefahrstoffe 510”, herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua), übergeordnete Behörde ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die vollständigen Informationen können hier downgeloadet werden: http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS-510.html Achtung!   Verwenden   Sie   grundsätzlich   immer   nur   die   von   im   vorgenannten   Link   zur   Verfügung   gestellten   PDF-Dateien,   da   nur sie   die   amtlich   gültigen   Fassungen   sind.   Ich   übernehme   keinerlei   Haftung   für   die   Anwendung   der   nachfolgenden   Tabelle   und den darauffolgenden Erläuterungen.

Tabelle 2: Zusammenlagerungstabelle in Abhängigkeit der Lagerklasse

(bei Benutzung mit mobilen Geräten - bitte hineinzoomen)

Erläuterungen zu Tabelle 2 1 Die spezifischen gesetzlichen Lagervorschriften sind zu beachten: LGK 1 und LGK 4.1 A 2. SprengV; LGK 5.1 C: GefStoffV Anhang I Nummer 5 Ammoniumnitrat sowie TRGS 511; LGK 5.2      BGV B 4“Organische Peroxide“; Hinweis: Die hier genannten Regelungen für die Zusammenlagerung sind sinngemäß auch für selbstzersetzliche Gefahrstoffe anzuwenden; LGK 7: StrlSchV und DIN 25422 2 Zusammenlagerung in Räumen ist nur zulässig wenn, 1. maximal 50 gefüllte Druckgasbehälter, darunter nicht mehr als     25 gefüllte Druckgasbehälter mit entzündbaren/ entzündlichen,     oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen,     gekennzeichnet mit H331 bzw. giftigen Gasen, gelagert werden     und diese 2. durch eine mindestens 2 m hohe Wand aus nichtbrennbaren          Baustoffen abgetrennt sind und 3. zwischen Wand und den brennbaren Stoffen ein Abstand von     mindestens 5 m eingehalten wird. 3 Mit verschiedenen Gasen gefüllte Druckgasbehälter dürfen unter    folgenden Bedingungen gemeinsam in einem Lagerraum    gelagert werden: 1. Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen,     oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen,     gekennzeichnet mit H331 bzw. giftigen Gasen, wenn dabei die     Gesamtzahl 150 Druckgasbehälter oder 15 Druckfässer nicht     übersteigt. Zusätzlich dürfen Druckgasbehälter mit inerten     Gasen in beliebiger Menge gelagert werden. 2. Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 3. Druckgasbehälter mit oxidierenden/brandfördernden und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 4. Druckgasbehälter mit akut toxischen Gefahrstoffen der     Kategorie 1, 2 oder 3/sehr giftigen, giftigen und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 5. In den Fällen 1 bis 3 dürfen zusätzlich 15 Druckgasbehälter     oder ein Druckfass mit akut toxischen, gekennzeichnet mit     H330, bzw. sehr giftigen Gasen gelagert werden. Größere     Mengen von Druckgasbehältern mit akut giftigen Gasen     müssen in einem besonderen Lagerraum gelagert werden. 6. Zwischen Druckgasbehältern mit entzündbaren/entzündlichen     und Druckgasbehältern mit oxidierenden/     brandfördernden Gasen muss ein Abstand von mindestens 2m     eingehalten werden. 7. Für die Lagerung im Freien bestehen keine Einschränkungen. 4 Eine Zusammenlagerung ist erlaubt, wenn 1. bei LGK 3, 5.1B, 6.1A und 6.1B die Einschränkungen von     Tabelle 3, 2. bei LGK 4.1B mit LGK 6.1A die Einschränkungen der Tabelle 4       eingehalten sind. Tabelle 3: Voraussetzung zur Zusammenlagerung von LGK 3, 5.1B, 6.1A und 6.1B Gesamtmenge Einschränkung bis 1 t ohne Einschränkung bis 20 t In Gebäuden, wenn - eine automatische Feuerlöschanlage oder - eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung   mit einer nicht automatische Feuerlöschanlage und   eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist. Tabelle 4: Voraussetzungen für eine Zusammenlagerung von LGK 4.1B mit 6.1.A Gesamtmenge Einschränkung bis 10 t Ohne Einschränkungen, bis 20 t wenn - in Gebäuden eine automatische Brandmeldeanlage   vorhanden, - im Freien die Branderkennung und Brandmeldung   durch - stündliche Kontrolle mit Meldemöglichkeiten (wie   Telefon, Feuermelder, Funkgerät usw.) gewährleistet   oder - eine nachweislich geeignete automatische   Brandmeldeanlage vorhanden ist. bis 50 t wenn - eine automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist   und - die Feuerwehr die Brandstelle innerhalb von zehn   Minuten nach Alarmierung erreicht. bis 100 t wenn - eine automatische Feuerlöschanlage oder - eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung   mit einer nicht automatischen Feuerlöschanlage und   eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist. 5 Materialien, die ihrer Art und Menge nach geeignet sind, zur    Entstehung oder schnellen Ausbreitung von Bränden beizutragen, wie    z. B. Papier, Textilien, Holz, Holzwolle, Heu, Stroh, Kartonagen,    brennbare Verpackungsfüllstoffe, dürfen im Lagerabschnitt    nicht gelagert werden, sofern sie nicht zur Lagerung und dem       Transport eine Einheit mit den ortsbeweglichen Behältern bilden. 6 Verschiedene Lagergüter dürfen miteinander oder mit anderen    Materialien nur zusammen gelagert werden, soweit hierdurch eine    wesentliche Gefährdungserhöhung nicht eintreten kann. Eine    wesentliche Gefährdungserhöhung kann durch eine Getrenntlagerung    vermieden werden. 7 Oxidierende/brandfördernde Gefahrstoffe dürfen mit brennbaren    Lagergütern zusammengelagert werden 1. in Lagermengen bis zu insgesamt 1 t ohne Einschränkungen, 2. in Lagermengen von mehr als 1 t unter den Einschränkungen     der Erläuterung, Nr. 4 Ziffer 1. Die Anforderungen von Erläuterung 5 sind ebenfalls zu beachten. Wie schon gesagt, downloaden Sie in jedem Fall die o.a. PDF-Dateien um korrekte, weitere wichtige Informationen und Erläuterungen zur vorstehenden Tabelle 2 zu erhalten!
© 2003 - 2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr  •  Letzte Aktualisierung: August 2017  Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
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Das TRGS 510 wurde im Oktober 2010 eingeführt. Hierin floß das ehemalige Konzept der VCI für die Zusammenlagerung von Chemikalien mit ein und wurde damit gleichzeitig abgelöst. Die nachfolgenden Informationen sind ein Auszug aus “Technische Regeln für Gefahrstoffe 510”, herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua), übergeordnete Behörde ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Die vollständigen Informationen können hier downgeloadet werden: http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS- 510.html Achtung!     Verwenden     Sie     grundsätzlich     immer     nur     die     von     im vorgenannten   Link   zur   Verfügung   gestellten   PDF-Dateien,   da   nur   sie   die amtlich   gültigen   Fassungen   sind.   Ich   übernehme   keinerlei   Haftung   für die   Anwendung    der    nachfolgenden   Tabelle    und    den    darauffolgenden Erläuterungen.

Tabelle 2: Zusammenlagerungstabelle in Abhängigkeit der

Lagerklasse

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Erläuterungen zu Tabelle 2 1 Die spezifischen gesetzlichen Lagervorschriften sind zu beachten: LGK 1 und LGK 4.1 A 2. SprengV; LGK 5.1 C: GefStoffV Anhang I Nummer 5 Ammoniumnitrat sowie TRGS 511; LGK 5.2      BGV B 4“Organische Peroxide“; Hinweis: Die hier genannten Regelungen für die Zusammenlagerung sind sinngemäß auch für selbstzersetzliche Gefahrstoffe anzuwenden; LGK 7: StrlSchV und DIN 25422 2 Zusammenlagerung in Räumen ist nur zulässig wenn, 1. maximal 50 gefüllte Druckgasbehälter, darunter nicht mehr als     25 gefüllte Druckgasbehälter mit entzündbaren/ entzündlichen,     oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen,     gekennzeichnet mit H331 bzw. giftigen Gasen, gelagert werden     und diese 2. durch eine mindestens 2 m hohe Wand aus nichtbrennbaren          Baustoffen abgetrennt sind und 3. zwischen Wand und den brennbaren Stoffen ein Abstand von     mindestens 5 m eingehalten wird. 3 Mit verschiedenen Gasen gefüllte Druckgasbehälter dürfen unter    folgenden Bedingungen gemeinsam in einem Lagerraum    gelagert werden: 1. Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen,     oxidierenden/brandfördernden oder akut toxischen,     gekennzeichnet mit H331 bzw. giftigen Gasen, wenn dabei die     Gesamtzahl 150 Druckgasbehälter oder 15 Druckfässer nicht     übersteigt. Zusätzlich dürfen Druckgasbehälter mit inerten     Gasen in beliebiger Menge gelagert werden. 2. Druckgasbehälter mit entzündbaren/entzündlichen und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 3. Druckgasbehälter mit oxidierenden/brandfördernden und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 4. Druckgasbehälter mit akut toxischen Gefahrstoffen der     Kategorie 1, 2 oder 3/sehr giftigen, giftigen und     Druckgasbehälter mit inerten Gasen in beliebiger Menge. 5. In den Fällen 1 bis 3 dürfen zusätzlich 15 Druckgasbehälter     oder ein Druckfass mit akut toxischen, gekennzeichnet mit     H330, bzw. sehr giftigen Gasen gelagert werden. Größere     Mengen von Druckgasbehältern mit akut giftigen Gasen     müssen in einem besonderen Lagerraum gelagert werden. 6. Zwischen Druckgasbehältern mit entzündbaren/entzündlichen     und Druckgasbehältern mit oxidierenden/     brandfördernden Gasen muss ein Abstand von mindestens 2m     eingehalten werden. 7. Für die Lagerung im Freien bestehen keine Einschränkungen. 4 Eine Zusammenlagerung ist erlaubt, wenn 1. bei LGK 3, 5.1B, 6.1A und 6.1B die Einschränkungen von     Tabelle 3, 2. bei LGK 4.1B mit LGK 6.1A die Einschränkungen der Tabelle 4       eingehalten sind. Tabelle 3: Voraussetzung zur Zusammenlagerung von LGK 3, 5.1B, 6.1A und 6.1B Gesamtmenge Einschränkung bis 1 t ohne Einschränkung bis 20 t In Gebäuden, wenn - eine automatische Feuerlöschanlage oder - eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung   mit einer nicht automatische Feuerlöschanlage und   eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist. Tabelle 4: Voraussetzungen für eine Zusammenlagerung von LGK 4.1B mit 6.1.A Gesamtmenge Einschränkung bis 10 t Ohne Einschränkungen, bis 20 t wenn - in Gebäuden eine automatische Brandmeldeanlage   vorhanden, - im Freien die Branderkennung und Brandmeldung   durch - stündliche Kontrolle mit Meldemöglichkeiten (wie   Telefon, Feuermelder, Funkgerät usw.) gewährleistet   oder - eine nachweislich geeignete automatische   Brandmeldeanlage vorhanden ist. bis 50 t wenn - eine automatische Brandmeldeanlage vorhanden ist   und - die Feuerwehr die Brandstelle innerhalb von zehn   Minuten nach Alarmierung erreicht. bis 100 t wenn - eine automatische Feuerlöschanlage oder - eine automatische Brandmeldeanlage in Verbindung   mit einer nicht automatischen Feuerlöschanlage und   eine anerkannte Werkfeuerwehr vorhanden ist. 5 Materialien, die ihrer Art und Menge nach geeignet sind, zur    Entstehung oder schnellen Ausbreitung von Bränden beizutragen, wie    z. B. Papier, Textilien, Holz, Holzwolle, Heu, Stroh, Kartonagen,    brennbare Verpackungsfüllstoffe, dürfen im Lagerabschnitt    nicht gelagert werden, sofern sie nicht zur Lagerung und dem       Transport eine Einheit mit den ortsbeweglichen Behältern bilden. 6 Verschiedene Lagergüter dürfen miteinander oder mit anderen    Materialien nur zusammen gelagert werden, soweit hierdurch eine    wesentliche Gefährdungserhöhung nicht eintreten kann. Eine    wesentliche Gefährdungserhöhung kann durch eine Getrenntlagerung    vermieden werden. 7 Oxidierende/brandfördernde Gefahrstoffe dürfen mit brennbaren    Lagergütern zusammengelagert werden 1. in Lagermengen bis zu insgesamt 1 t ohne Einschränkungen, 2. in Lagermengen von mehr als 1 t unter den Einschränkungen     der Erläuterung, Nr. 4 Ziffer 1. Die Anforderungen von Erläuterung 5 sind ebenfalls zu beachten. Wie schon gesagt, downloaden Sie in jedem Fall die o.a. PDF- Dateien um korrekte, weitere wichtige Informationen und Erläuterungen zur vorstehenden Tabelle 2 zu erhalten!
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