Die Gefahrgutverpackung
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© 2003 - 2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr  •  Letzte Aktualisierung: August 2017  Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.

Die Gefahrgutverpackung - es gibt verschiedene zugelassene Verpackungsarten

Verpackungsgruppen Um   den   Begriff   der   Verpackungsgruppen   zu   verstehen,   müssen   wir   zunächst   wissen,   dass   Gefahrgüter   in   der Regel   drei   Verpackungsgruppen   zugeordnet   werden,   nämlich   (römisch)   I,   II   und   III.   Fast   jedes   Gefahrgut   ist   einer dieser drei Gruppen zugeordnet. Dabei stehen diese Gruppen für: I   = hohe Gefahr II  = mittlere Gefahr III = geringe Gefahr Adäquat   dazu   werden   die   Gefahrgutverpackungen   ebenfalls   in   drei   Gruppen   unterteilt   und   erhalten   dabei   die Leistungsbuchstaben X, Y und Z. Diese Leistungsbuchstaben stehen für die folgende Eignungen: X = Aufnahme von hohen Gefahren Y = Aufnahmen von mittleren Gefahren Z = Aufnahme von geringen Gefahren Danach darf eine Gefahrgutverpackung nur für Gefahrgüter bestimmter Verpackungsgruppen verwendet werden: Eine X-Gefahrgutverpackung kann Gefahrgüter der Verpackungsgruppen I, II und III aufnehmen. Eine    Y-Gefahrgutverpackung    kann    Gefährgüter    der    Verpackungsgruppen    II    und    III    aufnehmen,    jedoch    nicht Gefahrgüter der Verpackungsgruppe I. Eine   Z-Gefahrgutverpackung   kann   Gefahrgüter   der   Verpackungsgruppe   III   aufnehmen,   jedoch   nicht   Gefahrgüter der Verpackungsgruppen I und II. Ob   eine   Verpackung   als   Gefahrgutverpackung   zugelassen   und   welchem   Leistungsbuchstaben   zugeordnet   wird, entscheidet    nach    speziellen    Prüfverfahren    eine    amtlich    zugelassene    Prüfstelle,    z.    B.    das    Bundesamt    für Materialforschung und -prüfung (BAM). Manche   Versender   verwenden   gerne   Gefahrgutverpackungen   für   ihre   normale   Fracht,   weil   diese Art   Verpackungen nun    einmal    sicherer    ist.    Damit    ist    gleich    klargestellt,    dass    Gefahrgutverpackungen    natürlich    auch    für    Nicht- Gefahrgüter verwendet werden dürfen. UN-Normverpackung - Erklärung des Codes Soll   Gefahrgut   verschickt   werden,   muss   es   zuvor   sicher   verpackt   werden.   Um   die   Sicherheit   garantieren   zu können,   gibt   es   für   jede   Art   von   Gefahrgut   amtlich   geprüfte   Verpackungen.   Die   für   Deutschland   zuständige, höchste,    amtliche    Stelle    ist    das    Bundesamt    für    Materialforschung    und    -prüfung    (BAM).    Jede    zugelassene Verpackung   muss   mit   einem   UN-Symbol   versehen   sein,   gefolgt   von   einem   Buchstaben-   und   Zahlencode.   Dieser Code sei nun nachfolgend erklärt: ..
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Achtung! Gefahrgutverpackungen aus Kunststoff dürfen grundsätzlich nicht älter als 5 Jahre sein! Nach Ablauf dieser Zeit dürfen sie für das Verpacken von Gefahrgut unter keinen Umständen verwendet werden! Das gilt auch für die Reservekanister, die wir im Auto spazieren fahren. ADR 6.0.4.2 Abb. 6.0.B Dieses Symbol gibt den Herstellungsmonat an und ist auf jede Verpackung aus Kunststoff geprägt. In Verbindung mit dem UN- Code, in dem u.a. das Herstellungsjahr angegeben wird, erkennen Sie das Verfalldatum - besser gesagt den Verfallmonat. Bei manchen dieser Prägungen ist das Herstellungsjahr in der Mitte bereits angegeben.  
Tabelle Verpackungen 1 Tabelle Verpackungen 2 Tabelle Verpackungen 3
Umverpackungen Umverpackungen (Overpacks) unterliegen den allgemeinen Verpackungsanforderungen und müssen keine geprüften Gefahrgutverpackungen sein. Werden Gefahrgutverpackungen in eine Umverpackung eingebracht, muss jede Gefahrgutverpackung vollständig gekennzeichnet und markiert sein, sodass sie alleine versandt werden könnte. Jede nicht sichtbare Markierung oder jedes nicht sichtbare Label muss außen auf der Umverpackung reproduziert werden. Außerdem muss in großer Schrift das Wort “UMVERPACKUNG” aufgebracht sein.
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Die Gefahrgutverpackung - es gibt verschiedene

zugelassene Verpackungsarten

Verpackungsgruppen Um   den   Begriff   der   Verpackungsgruppen   zu   verstehen,   müssen   wir zunächst      wissen,      dass      Gefahrgüter      in      der      Regel      drei Verpackungsgruppen    zugeordnet    werden,    nämlich    (römisch)    I,    II und    III.    Fast    jedes    Gefahrgut    ist    einer    dieser    drei    Gruppen zugeordnet. Dabei stehen diese Gruppen für: I   = hohe Gefahr II  = mittlere Gefahr III = geringe Gefahr Adäquat   dazu   werden   die   Gefahrgutverpackungen   ebenfalls   in   drei Gruppen   unterteilt   und   erhalten   dabei   die   Leistungsbuchstaben   X,   Y und     Z.     Diese     Leistungsbuchstaben     stehen     für     die     folgende Eignungen: X = Aufnahme von hohen Gefahren Y = Aufnahmen von mittleren Gefahren Z = Aufnahme von geringen Gefahren Danach     darf     eine     Gefahrgutverpackung     nur     für     Gefahrgüter bestimmter Verpackungsgruppen verwendet werden: Eine         X-Gefahrgutverpackung         kann         Gefahrgüter         der Verpackungsgruppen I, II und III aufnehmen. Eine         Y-Gefahrgutverpackung         kann         Gefährgüter         der Verpackungsgruppen   II   und   III   aufnehmen,   jedoch   nicht   Gefahrgüter der Verpackungsgruppe I. Eine         Z-Gefahrgutverpackung         kann         Gefahrgüter         der Verpackungsgruppe    III    aufnehmen,    jedoch    nicht    Gefahrgüter    der Verpackungsgruppen I und II. Ob    eine    Verpackung    als    Gefahrgutverpackung    zugelassen    und welchem   Leistungsbuchstaben   zugeordnet   wird,   entscheidet   nach speziellen   Prüfverfahren   eine   amtlich   zugelassene   Prüfstelle,   z.   B. das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Manche    Versender    verwenden    gerne    Gefahrgutverpackungen    für ihre    normale    Fracht,    weil    diese    Art    Verpackungen    nun    einmal sicherer         ist.         Damit         ist         gleich         klargestellt,         dass Gefahrgutverpackungen      natürlich      auch      für      Nicht-Gefahrgüter verwendet werden dürfen. UN-Normverpackung - Erklärung des Codes Soll   Gefahrgut   verschickt   werden,   muss   es   zuvor   sicher   verpackt werden.   Um   die   Sicherheit   garantieren   zu   können,   gibt   es   für   jede Art     von     Gefahrgut     amtlich     geprüfte     Verpackungen.     Die     für Deutschland   zuständige,   höchste,   amtliche   Stelle   ist   das   Bundesamt für    Materialforschung    und    -prüfung    (BAM).    Jede    zugelassene Verpackung   muss   mit   einem   UN-Symbol   versehen   sein,   gefolgt   von einem     Buchstaben-     und     Zahlencode.     Dieser     Code     sei     nun nachfolgend erklärt: ..

Achtung!

Verpackungen aus Kunststoff dürfen grundsätzlich nicht älter als 5 Jahre sein! Nach Ablauf dieser Zeit dürfen sie für das Verpacken von Gefahrgut unter keinen Umständen verwendet werden! Das gilt auch für die Reservekanister, die wir im Auto spazieren fahren. ADR 6.0.4.2 Abb. 6.0.B Dieses Symbol gibt den Herstellungsmonat an und ist auf jede Verpackung aus Kunststoff geprägt. In Verbindung mit dem UN-Code, in dem u.a. das Herstellungsjahr angegeben wird, erkennen Sie das Verfalldatum - besser gesagt den Verfallmonat. Bei manchen dieser Prägungen ist das Herstellungsjahr in der Mitte bereits angegeben.  
Markierung für Kunststoffverpackungen Tabelle Verpackungen 1 Tabelle Verpackungen 2 Tabelle Verpackungen 3
Umverpackungen Umverpackungen (Overpacks) unterliegen den allgemeinen Verpackungsanforderungen und müssen keine geprüften Gefahrgutverpackungen sein. Werden Gefahrgutverpackungen in eine Umverpackung eingebracht, muss jede Gefahrgutverpackung vollständig gekennzeichnet und markiert sein, sodass sie auch alleine versandt werden könnte. Jede nicht sichtbare Markierung oder jedes nicht sichtbare Label muss außen auf der Umverpackung reproduziert werden. Außerdem muss in großer Schrift das Wort “UMVERPACKUNG” aufgebracht sein.
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