Gefahrgutverpackungen Leistungsbuchstaben Verpackungsgruppen
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Gefahrgutverpackungen - es gibt verschiedene zugelassene Verpackungsarten

Verpackungsgruppen Um   den   Begriff   der   Verpackungsgruppen   zu   verstehen,   müssen   wir   zunächst   wissen,   dass   Gefahrgüter   in   der   Regel drei   Verpackungsgruppen   zugeordnet   werden,   nämlich   (römisch)   I,   II   und   III.   Fast   jedes   Gefahrgut   ist   einer   dieser   drei Gruppen zugeordnet. Dabei stehen diese Gruppen für: I   = hohe Gefahr II  = mittlere Gefahr III = geringe Gefahr Adäquat    dazu    werden    die    Gefahrgutverpackungen    ebenfalls    in    drei    Gruppen    unterteilt    und    erhalten    dabei    die Leistungsbuchstaben X, Y und Z. Diese Leistungsbuchstaben stehen für die folgende Eignungen: X = Aufnahme von hohen Gefahren Y = Aufnahmen von mittleren Gefahren Z = Aufnahme von geringen Gefahren Danach darf eine Gefahrgutverpackung nur für Gefahrgüter bestimmter Verpackungsgruppen verwendet werden: Eine X-Gefahrgutverpackung kann Gefahrgüter der Verpackungsgruppen I, II und III aufnehmen. Eine Y-Gefahrgutverpackung   kann   Gefährgüter   der   Verpackungsgruppen   II   und   III   aufnehmen,   jedoch   nicht   Gefahrgüter der Verpackungsgruppe I. Eine   Z-Gefahrgutverpackung   kann   Gefahrgüter   der   Verpackungsgruppe   III   aufnehmen,   jedoch   nicht   Gefahrgüter   der Verpackungsgruppen I und II. Ob    eine    Verpackung    als    Gefahrgutverpackung    zugelassen    und    welchem    Leistungsbuchstaben    zugeordnet    wird, entscheidet     nach     speziellen     Prüfverfahren     eine     amtlich     zugelassene     Prüfstelle,     z.     B.     das     Bundesamt     für Materialforschung und -prüfung (BAM). Manche   Versender   verwenden   gerne   Gefahrgutverpackungen   für   ihre   normale   Fracht,   weil   diese Art   Verpackungen   nun einmal   sicherer   ist.   Damit   ist   gleich   klargestellt,   dass   Gefahrgutverpackungen   natürlich   auch   für   Nicht-Gefahrgüter verwendet werden dürfen. UN-Normverpackung - Erklärung des Codes Soll   Gefahrgut   verschickt   werden,   muss   es   zuvor   sicher   verpackt   werden.   Um   die   Sicherheit   garantieren   zu   können, gibt   es   für   jede   Art   von   Gefahrgut   amtlich   geprüfte   Verpackungen.   Die   für   Deutschland   zuständige,   höchste,   amtliche Stelle   ist   das   Bundesamt   für   Materialforschung   und   -prüfung   (BAM).   Jede   zugelassene   Verpackung   muss   mit   einem UN-Symbol versehen sein, gefolgt von einem Buchstaben- und Zahlencode. Dieser Code sei nun nachfolgend erklärt:
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr     Letzte Aktualisierung: Januar 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. Impressum Datenschutz 
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TOP TOP UN-Normverpackungscode, Kennzahlen und -buchstaben für Gefahrgutverpackungen Gefahrgut Einzel- und Außenverpackungen Gefahrgut Kombinationsverpackungen und Feinstblechverpackungen
Achtung! Gefahrgutverpackungen aus Kunststoff dürfen grundsätzlich nicht älter als 5 Jahre sein! Nach Ablauf dieser Zeit dürfen sie für das Verpacken von Gefahrgut unter keinen Umständen verwendet werden! Das gilt auch für die Reservekanister, die wir im Auto spazieren fahren. ADR 6.0.4.2 Abb. 6.0.B Dieses Symbol gibt den Herstellungsmonat an und ist auf jede Verpackung aus Kunststoff geprägt. In Verbindung mit dem UN- Code, in dem u.a. das Herstellungsjahr angegeben wird, erkennen Sie das Verfalldatum - besser gesagt den Verfallmonat. Bei manchen dieser Prägungen ist das Herstellungsjahr in der Mitte bereits angegeben.  
Umverpackungen Umverpackungen (Overpacks) unterliegen den allgemeinen Verpackungsanforderungen und müssen keine geprüften Gefahrgutverpackungen sein. Werden Gefahrgutverpackungen in eine Umverpackung eingebracht, muss jede Gefahrgutverpackung vollständig gekennzeichnet und markiert sein, sodass sie alleine versandt werden könnte. Jede nicht sichtbare Markierung oder jedes nicht sichtbare Label muss außen auf der Umverpackung reproduziert werden. Außerdem muss in großer Schrift das Wort “UMVERPACKUNG” aufgebracht sein.
Der Begriff Verpackungsgruppe ist höchst erklärungsbedürftig. Wenn Sie mehr darüber erfahren und lernen möchten, empfehle ich in meinem Blog folgenden Beitrag zu lesen: Verpackungsgruppen und ihre Bedeutung
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Gefahrgutverpackungen - es gibt verschiedene

zugelassene Verpackungsarten

Verpackungsgruppen Um   den   Begriff   der   Verpackungsgruppen   zu   verstehen,   müssen   wir zunächst      wissen,      dass      Gefahrgüter      in      der      Regel      drei Verpackungsgruppen    zugeordnet    werden,    nämlich    (römisch)    I,    II und    III.    Fast    jedes    Gefahrgut    ist    einer    dieser    drei    Gruppen zugeordnet. Dabei stehen diese Gruppen für: I   = hohe Gefahr II  = mittlere Gefahr III = geringe Gefahr Adäquat   dazu   werden   die   Gefahrgutverpackungen   ebenfalls   in   drei Gruppen   unterteilt   und   erhalten   dabei   die   Leistungsbuchstaben   X,   Y und     Z.     Diese     Leistungsbuchstaben     stehen     für     die     folgende Eignungen: X = Aufnahme von hohen Gefahren Y = Aufnahmen von mittleren Gefahren Z = Aufnahme von geringen Gefahren Danach     darf     eine     Gefahrgutverpackung     nur     für     Gefahrgüter bestimmter Verpackungsgruppen verwendet werden: Eine         X-Gefahrgutverpackung         kann         Gefahrgüter         der Verpackungsgruppen I, II und III aufnehmen. Eine         Y-Gefahrgutverpackung         kann         Gefährgüter         der Verpackungsgruppen   II   und   III   aufnehmen,   jedoch   nicht   Gefahrgüter der Verpackungsgruppe I. Eine         Z-Gefahrgutverpackung         kann         Gefahrgüter         der Verpackungsgruppe    III    aufnehmen,    jedoch    nicht    Gefahrgüter    der Verpackungsgruppen I und II. Ob    eine    Verpackung    als    Gefahrgutverpackung    zugelassen    und welchem   Leistungsbuchstaben   zugeordnet   wird,   entscheidet   nach speziellen   Prüfverfahren   eine   amtlich   zugelassene   Prüfstelle,   z.   B. das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Manche    Versender    verwenden    gerne    Gefahrgutverpackungen    für ihre    normale    Fracht,    weil    diese    Art    Verpackungen    nun    einmal sicherer         ist.         Damit         ist         gleich         klargestellt,         dass Gefahrgutverpackungen      natürlich      auch      für      Nicht-Gefahrgüter verwendet werden dürfen. UN-Normverpackung - Erklärung des Codes Soll   Gefahrgut   verschickt   werden,   muss   es   zuvor   sicher   verpackt werden.   Um   die   Sicherheit   garantieren   zu   können,   gibt   es   für   jede Art     von     Gefahrgut     amtlich     geprüfte     Verpackungen.     Die     für Deutschland   zuständige,   höchste,   amtliche   Stelle   ist   das   Bundesamt für    Materialforschung    und    -prüfung    (BAM).    Jede    zugelassene Verpackung   muss   mit   einem   UN-Symbol   versehen   sein,   gefolgt   von einem     Buchstaben-     und     Zahlencode.     Dieser     Code     sei     nun nachfolgend erklärt:
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Achtung!

Verpackungen aus Kunststoff dürfen grundsätzlich nicht älter als 5 Jahre sein! Nach Ablauf dieser Zeit dürfen sie für das Verpacken von Gefahrgut unter keinen Umständen verwendet werden! Das gilt auch für die Reservekanister, die wir im Auto spazieren fahren. ADR 6.0.4.2 Abb. 6.0.B Dieses Symbol gibt den Herstellungsmonat an und ist auf jede Verpackung aus Kunststoff geprägt. In Verbindung mit dem UN-Code, in dem u.a. das Herstellungsjahr angegeben wird, erkennen Sie das Verfalldatum - besser gesagt den Verfallmonat. Bei manchen dieser Prägungen ist das Herstellungsjahr in der Mitte bereits angegeben.  
Markierung für Kunststoffverpackungen
Umverpackungen Umverpackungen (Overpacks) unterliegen den allgemeinen Verpackungsanforderungen und müssen keine geprüften Gefahrgutverpackungen sein. Werden Gefahrgutverpackungen in eine Umverpackung eingebracht, muss jede Gefahrgutverpackung vollständig gekennzeichnet und markiert sein, sodass sie auch alleine versandt werden könnte. Jede nicht sichtbare Markierung oder jedes nicht sichtbare Label muss außen auf der Umverpackung reproduziert werden. Außerdem muss in großer Schrift das Wort “UMVERPACKUNG” aufgebracht sein.
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Der Begriff Verpackungsgruppe ist höchst erklärungsbedürftig. Wenn Sie mehr darüber erfahren und lernen möchten, empfehle ich in meinem Blog folgenden Beitrag zu lesen: Verpackungsgruppen und ihre Bedeutung
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