Freistellungen für Private Gefahrguttransporte
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Freistellungen nach ADR für private Gefahrguttransporte

Schon   an   der   Überschrift   lässt   sich   erkennen,   dass   private   Gefahrguttransporte   ebenfalls   dem   ADR   unterliegen, denken Sie dabei einmal an Ihre Reservekanister, die Sie im Auto transportieren. Nachfolgend zwei Beispiele. Für den Transport von Kraftstoffen schreibt der Absatz 1.1.3.3 (a) ADR vor: Die Vorschriften des ADR gelten nicht für die Beförderung von: "In   Behältern   von   Fahrzeugen,   mit   denen   eine   Beförderung   durchgeführt   wird,   enthaltener   Kraftstoff,   der   zu   deren Antrieb   oder   zum   Betrieb   einer   ihrer   Einrichtungen   dient.Der   Kraftstoff   darf   in   befestigten   Kraftstoffbehältern,   die   direkt mit   dem   Fahrzeugmotor   und/oder   der   Einrichtung   verbunden   sind   und   den   entsprechenden   gesetzlichen   Vorschriften entsprechen, oder in tragbaren Kraftstoffbehältern wie Kanistern befördert werden. Der   gesamte   Fassungsraum   der   befestigten   Behälter   darf   1500   Liter   je   Beförderungseinheit   und   der   Fassungsraum eines   auf   einem   Anhänger   befestigten   Behälters   darf   500   Liter   nicht   überschreiten.   Je   Beförderungseinheit   dürfen höchstens    60    Liter    in    tragbaren    Kraftstoffbehältern    befördert    werden.    Diese    Einschränkungen    gelten    nicht    für Fahrzeuge von Einsatzkräften." Bitte   beachten   Sie   vor   solchen   Beförderungen,   dass   bei   Überschreitung   der   Menge   von   60   Litern   in   Reservekanistern diese   Freistellungen   nicht   mehr   zur   Anwendung   kommen,   sondern   das   ADR   gilt   zunächst   als   Freistellungen   nach 1.1.3.6   -   siehe   Kapitel   "Freistellungen   nach   ADR".   Sollte   die   hier   gültige   Grenze   von   1000   Punkten   überschritten werden, treten alle Vorschriften in ihrer Gesamtheit in Kraft. Lesen Sie dazu das Kapitel "Ausbildung und Haftung". Für den Transport von Alkohol schreibt das Kapitel 3.3 ADR vor: Sondervorschrift   144:   "Wässerige   Lösungen   mit   höchstens   24   Vol.-%   Alkohol   unterliegen   nicht   den   Vorschriften   des ADR." Sondervorschrift   145:   "Alkoholische   Getränke   der   Verpackungsgruppe   III   unterliegen   nicht   den   Vorschriften   des   ADR, wenn sie in Behältern mit einem Fassungsraum von höchstens 250 Litern befördert werden." Die   Sondervorschrift   145   betrifft   UN   3065   ALKOHOLISCHE   GETRÄNKE,   3,   III   (mehr   als   24   Vol.-%   bis   höchstens   70 Vol.-% Alkohol) Sie   erkennen   bestimmt   schon   -   ohne   Ausbildung   geht   hier   kaum   noch   etwas,   um   die   Vorschriften   konform anwenden zu können. Gehen   Sie   kein   Risiko   ein   und   bedienen   Sie   sich   statt   dessen   fachkundiger   Hilfe.   Alles   andere   kann   extrem teuer werden.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr     Letzte Aktualisierung: Januar 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. Impressum Datenschutz 
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Freistellungen nach ADR für private

Gefahrguttransporte

Schon     an     der     Überschrift     lässt     sich     erkennen,     dass     private Gefahrguttransporte    ebenfalls    dem   ADR    unterliegen,    denken    Sie dabei     einmal     an     Ihre     Reservekanister,     die     Sie     im     Auto transportieren. Nachfolgend zwei Beispiele. Für   den   Transport   von   Kraftstoffen   schreibt   der   Absatz   1.1.3.3 (a) ADR vor: Die Vorschriften des ADR gelten nicht für die Beförderung von: "In     Behältern     von     Fahrzeugen,     mit     denen     eine     Beförderung durchgeführt   wird,   enthaltener   Kraftstoff,   der   zu   deren   Antrieb   oder zum   Betrieb   einer   ihrer   Einrichtungen   dient.Der   Kraftstoff   darf   in befestigten   Kraftstoffbehältern,   die   direkt   mit   dem   Fahrzeugmotor und/oder   der   Einrichtung   verbunden   sind   und   den   entsprechenden gesetzlichen      Vorschriften      entsprechen,      oder      in      tragbaren Kraftstoffbehältern wie Kanistern befördert werden. Der   gesamte   Fassungsraum   der   befestigten   Behälter   darf   1500   Liter je    Beförderungseinheit    und    der    Fassungsraum    eines    auf    einem Anhänger   befestigten   Behälters   darf   500   Liter   nicht   überschreiten. Je    Beförderungseinheit    dürfen    höchstens    60    Liter    in    tragbaren Kraftstoffbehältern   befördert   werden.   Diese   Einschränkungen   gelten nicht für Fahrzeuge von Einsatzkräften." Bitte     beachten     Sie     vor     solchen     Beförderungen,     dass     bei Überschreitung   der   Menge   von   60   Litern   in   Reservekanistern   diese Freistellungen   nicht   mehr   zur   Anwendung   kommen,   sondern   das ADR   gilt   zunächst   als   Freistellungen   nach   1.1.3.6   -   siehe   Kapitel "Freistellungen   nach   ADR".   Sollte   die   hier   gültige   Grenze   von   1000 Punkten    überschritten    werden,    treten    alle    Vorschriften    in    ihrer Gesamtheit   in   Kraft.   Lesen   Sie   dazu   das   Kapitel   "Ausbildung   und Haftung". Für   den   Transport   von   Alkohol   schreibt   das   Kapitel   3.3   ADR vor: Sondervorschrift   144:   "Wässerige   Lösungen   mit   höchstens   24   Vol.- % Alkohol unterliegen nicht den Vorschriften des ADR." Sondervorschrift          145:          "Alkoholische          Getränke          der Verpackungsgruppe   III   unterliegen   nicht   den   Vorschriften   des   ADR, wenn   sie   in   Behältern   mit   einem   Fassungsraum   von   höchstens   250 Litern befördert werden." Die     Sondervorschrift     145     betrifft     UN     3065     ALKOHOLISCHE GETRÄNKE,   3,   III   (mehr   als   24   Vol.-%   bis   höchstens   70   Vol.-% Alkohol) Sie    erkennen    bestimmt    schon    -    ohne    Ausbildung    geht    hier kaum   noch   etwas,   um   die   Vorschriften   konform   anwenden   zu können. Gehen   Sie   kein   Risiko   ein   und   bedienen   Sie   sich   statt   dessen fachkundiger Hilfe. Alles andere kann extrem teuer werden.
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