Gefahrgut im Handgepäck und aufgegebenen Gepäck von Passagieren
Gefahrgut-Heute.de

Was Passagiere beachten müssen 

Grundsätzlich   gilt:   Niemand   kann   eine   Luftverkehrsgesellschaft   dazu   zwingen,   etwas   bestimmtes   zu   transportieren,   sei es    Fracht,    Gepäck    oder    auch    persönliche    Gegenstände,    die    ein    Passagier    bei    sich    hat.    Die    internationalen gesetzlichen Regelungen sichern den Airlines autarke Entscheidungsfreiheiten zu. Genauso   grundsätzlich   gilt,   dass   weder   Besatzungsmitglieder   noch   Passagiere   Gefahrgut   mitnehmen   dürfen.   Aber was wäre die Welt ohne Ausnahmen? Nachstehend   folgt   nun   eine   recht   umfangreiche   Tabelle   als   Aufzählung   von   den   gefährlichen   Gegenständen,   die   nur unter    bestimmten    Voraussetzungen    mitgeführt    werden    dürfen.    Es    kann    bei    einzelnen    Airlines    nochmals    zu Unterschieden    kommen,    da    jede    zusätzliche,    eigene    Bestimmungen    hat.    So    nimmt    z.B.    Lufthansa    derzeit    aus bestimmten und nachvollziehbaren Gründen kein Gefahrgut in freigestellten Mengen an: Bevor   Sie   nun   die   nachstehende   Tabelle   studieren,   seien   Sie   vor   einen   eventuellen   Verstoß   gewarnt.   Jeder   Passagier hat   alles   zu   unterlassen,   was   die   Besatzung   in   ihrer   Arbeit   behindern   oder   die   Sicherheit   des   Fluges   beeinträchtigen könnte.   Ein   auffälliges   Verhalten   (denken   Sie   dabei   z.B.   an   betrunkene   Randalierer)   kann   die   Konzentration   der   Crew beeinträchtigen.   Der   Kapitän   hat   die   alleinige   und   vor   allem   unumstrittene   Entscheidungsgewalt   (er   hat   tatsächlich während   des   Fluges   sogar   Polizeigewalt).   Entscheidet   er   sich   aufgrund   von   Störungen   zu   einer   außerordentlichen Zwischenlandung,   hat   der   Verursacher   alle   Kosten,   Folgeschäden   und   Haftungsansprüche   zu   tragen.   Das   kann wahrhaftig   eine   gewaltige   Summe   sein.   Denken   Sie   dabei   daran:   Es   erfolgt   eine   Übergabe   an   die   örtliche   Polizei   des Landes, Abschiebehaft, Strafverfolgung - irgendwo hört der "Spaß"   doch   auf,   oder? Lesen   Sie   unbedingt   vor   dem   Flug   die   "Allgemeinen   Geschäftsbedingungen"   durch,   denn   hier   sind   alle   Ihre   Pflichten   nochmals   aufgeführt. Die Webseiten der Airlines geben ebenfalls hinreichend Auskunft. Fundstelle: IATA Gefahrgutvorschriften, Kapitel 2, Tabelle 2.3.A Gefährliche   Güter   dürfen   nicht   im   oder   als   von   Passagieren   oder   Besatzung   aufgegebenes   Gepäck   oder   Handgepäck transportiert werden, ausgenommen wie nachstehend aufgeführt: Zunächst ein Beispiel aus der Praxis: Angenommen   Sie   haben   das Tauchen   zu   Ihrem   Hobby   gemacht.   Sie   wollen   in   Ihren   wohlverdienten   Urlaub   fliegen   und beschließen,   einen   Teil   Ihrer   Taucherausrüstung   mitzunehmen.   Darunter   befindet   sich   u.a.eine   Unterwasserlampe   - also   Taucherlampe.   Diese   Lampen   sind   bekannt   dafür,   dass   sie,   wenn   sie   eingeschaltet   sind,   eine   sehr   große   Hitze entwickeln können. Diese Hitze kann so stark sein, dass sie u.U. zu einem Brand führen kann. Wenn   Sie   Zuhause   mal   eine   kaputte   Glühbirne,   die   eben   noch   gebrannt   hat,   ausgewechselt   haben,   wissen   Sie,   wie heiß das sein kann. Manch einer hat sich schon die Finger daran verbrannt. Nun stellt sich die Frage - dürfen Sie die Taucherlampe mitnehmen? Gehen   Sie   zur   Seite   2   und   dort   in   den   8.   Eintrag   der   nachfolgenden   Tabelle.   Dort   finden   Sie   zunächst   den   Begriff "Hitze   entwickelnde   Geräte"   und   dann   im   weiteren   Verlauf,   in   Klammern   geschrieben,   "Taucherlampe".   Wenn   Sie   nun rechts   in   die   hellblaue   und   grüne   Spalte   der   gleichen   Zeile   nachsehen,   ist   angegeben,   dass   dieses   Gerät   sowohl   als Handgepäck   als   auch   als   aufgegebenes   Gepäck   erlaubt   ist.   Allerdings   finden   Sie   einen   in   Klammern   geschriebenen, zusätzlichen Eintrag - siehe 2.3.4.6 für Einzelheiten. Das   ist   ein   Quellenverweis   auf   die   IATA   Gefahrgutvorschriften,   wo   die   weiteren   Bedingungen   zu   finden   sind.   Wenn   Sie diese   Fachunterlagen   nicht   haben,   können   Sie   das   weitere   Vorgehen   tatsächlich   nicht   beurteilen   und   müssen   sich Hilfe holen - im Zweifelsfall bei der Airline direkt. Tatsächlich steht in dem Quellverweis folgender Wortlaut: “2.3.4.6 Hitze entwickelnde Geräte Batteriebetriebene   Geräte,   die   in   der   Lage   sind,   große   Wärme   zu   erzeugen,   welche   sofern   betätigt   einen   Brand verursachen   können   (z.B.   Unterwasserlampen   mit   großer   Leuchtkraft).   Die   Hitze   erzeugende   Komponente   und   die Batterie   sind   voneinander   getrennt,   entweder   durch   die   Entfernung   des   hitzeentwickelnden   Bestandteiles,   der   Batterie oder   eines   anderen   Bestandteiles,   z.B.   der   Sicherung.   Jede   ausgebaute   Batterie   muss   gegen   Kurzschluss   gesichert werden   (durch   Einstellen   in   die   Original-Einzelhandelsverkaufsverpackung   oder   durch   Isolierung   der   Pole,   z.B.   in   dem die   ungeschützten   Pole   mit   einem   Klebeband   überklebt   werden   oder   durch   Einsetzen   jeder   Batterie   in   einen   eigenen Kunststoffbeutel oder in eine schützende Tasche).” Das   sind   die   Vorgaben   der   IATA   Gefahrgutvorschriften,   die   eine   Mitnahme   unter   diesen   Voraussetzungen   generell erlauben.   Es   kann   jedoch   sein,   dass   die   Airline   die   Mitnahme   dennoch   verweigert,   oder   diese   nur   mit   bestimmten Auflagen   erlaubt.   Solche   Auflagen   können   z.B.   sein,   dass   die   Batterie   ausgebaut   und   kurzschlusssicher   verpackt werden   muss,   ja,   vielleicht   muss   diese   Batterie   (je   nach   Typ)   sogar   gesondert   als   Gefahrgut   aufgegeben   werden.   Das wäre dann für Sie teuer. ACHTUNG:    Kommen   Sie   unter   gar   keinen   Umständen   auf   die   Idee,   Gegenstände,   die   u.U.   dem   Gefahrgutrecht unterliegen,   zu   verstecken.   Sollte   es   dadurch   während   des   Fluges   zu   einem   Zwischenfall   kommen,   kann   dies   nach dem Strafgesetzbuch im Sinne von “Gefährdung der Luftsicherheit” bestraft werden. Halten   Sie   an   dieser   Stelle   einen   Moment   inne   und   denken   einmal   an   den   Dreamliner   von   Boing,   der   im   Januar   2013 weltweit    Startverbot    erhielt,    weil    die    dort    eingebauten    Lithium-Batterien    offensichtlich    höchstgefährlich    waren. Lithiumbatterien begleiten uns inzwischen überall in unserem Alltag und sind definitv ein Sicherheitsthema. StGB   §315   -   Gefährliche   Eingriffe   in   den   Bahn-,   Schiffs-   und   Luftverkehr   -   kann   mit   3   Monaten   bis   zu   5   Jahren Gefängnis oder mit einer Geldstrafe bestraft werden! In   Ihrem   eigenen   Interesse    -   setzen   Sie   sich   vor    dem   Flug   mit   Ihrer Airline   rechtzeitig   in   Verbindung   und   klären   Ihre Angelegenheit.   Ist   eine   Erlaubnis   notwendig,   sollte   sie   Ihnen   schriftlich   vorliegen.   Ansonsten   kann   es   Ihnen   am Flughafen   passieren,   dass   Sie   entweder   einen   satten   Preis   dafür   bezahlen   müssen,   oder   gar   Ihr   Eigentum   am Flughafen zurücklassen müssen, was mit einer Eigentumsaufgabe verbunden ist.

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften - Seite 1

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften - Seite 2

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften - Seite 3

Besonderer   Hinweis:   Wenn   Sie   Hinweise   wie   z.B.   "Die   Batterien   müssen   A67   entsprechen"   oder   "siehe   2.3.5.10" lesen,   dann   handelt   es   sich   hier   um   Sondervorschriften   bzw.   Quellenverweise   zu   Abschnitten   bzw.   Unterabschnitten der   IATA   DGR.   Bei   deren   Durchführung   kann   und   darf   Sie   nur   jemand   beraten,   der   nach   IATA   Personalkategorie   6 ausgebildet   wurde   und   über   ein   gültiges   Zertifikat   verfügt.   Derartige   Zertifikate   sind   immer   nur   zwei   Jahre   gültig   und werden durch eine Wiederholungsschulung und anschließend bestandener Prüfung um weitere zwei Jahre verlängert.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr     Letzte Aktualisierung: Januar 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. Impressum Datenschutz 
Auf dieser Website verwende ich Klick-Tipp 
TOP TOP Gefahrgut-Blog.de Newsletter Gefahrgut-Blog.de Gefahrgutfibel TOP TOP
website security
X-Ray IATA Tabelle 2.3.A Seite 1 IATA Tabelle 2.3.A Seite 2 IATA Tabelle 2.3.A Seite 3 TOP TOP TOP TOP TOP TOP
Gefahrgut im Handgepäck und aufgegebenen Gepäck von Passagieren
Gefahrgut-Heute.de
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. 

Was Passagiere beachten müssen 

Grundsätzlich    gilt:    Niemand    kann    eine    Luftverkehrsgesellschaft dazu   zwingen,   etwas   bestimmtes   zu   transportieren,   sei   es   Fracht, Gepäck   oder   auch   persönliche   Gegenstände,   die   ein   Passagier   bei sich   hat.   Die   internationalen   gesetzlichen   Regelungen   sichern   den Airlines autarke Entscheidungsfreiheiten zu. Genauso   grundsätzlich   gilt,   dass   weder   Besatzungsmitglieder   noch Passagiere   Gefahrgut   mitnehmen   dürfen.   Aber   was   wäre   die   Welt ohne Ausnahmen? Nachstehend     folgt     nun     eine     recht     umfangreiche     Tabelle     als Aufzählung    von    den    gefährlichen    Gegenständen,    die    nur    unter bestimmten   Voraussetzungen   mitgeführt   werden   dürfen.   Es   kann bei   einzelnen Airlines   nochmals   zu   Unterschieden   kommen,   da   jede zusätzliche,   eigene   Bestimmungen   hat.   So   nimmt   z.B.   Lufthansa derzeit     aus     bestimmten     und     nachvollziehbaren     Gründen     kein Gefahrgut in freigestellten Mengen an: Bevor   Sie   nun   die   nachstehende   Tabelle   studieren,   seien   Sie   vor einen   eventuellen   Verstoß   gewarnt.   Jeder   Passagier   hat   alles   zu unterlassen,   was   die   Besatzung   in   ihrer   Arbeit   behindern   oder   die Sicherheit     des     Fluges     beeinträchtigen     könnte.     Ein     auffälliges Verhalten   (denken   Sie   dabei   z.B.   an   betrunkene   Randalierer)   kann die   Konzentration   der   Crew   beeinträchtigen.   Der   Kapitän   hat   die alleinige   und   vor   allem   unumstrittene   Entscheidungsgewalt   (er   hat tatsächlich   während   des   Fluges   sogar   Polizeigewalt).   Entscheidet   er sich      aufgrund      von      Störungen      zu      einer      außerordentlichen Zwischenlandung,   hat   der   Verursacher   alle   Kosten,   Folgeschäden und    Haftungsansprüche    zu    tragen.    Das    kann    wahrhaftig    eine gewaltige   Summe   sein.   Denken   Sie   dabei   daran:   Es   erfolgt   eine Übergabe    an    die    örtliche    Polizei    des    Landes,    Abschiebehaft, Strafverfolgung - irgendwo hört der "Spaß"   doch   auf,   oder? Lesen     Sie     unbedingt     vor     dem     Flug     die     "Allgemeinen Geschäftsbedingungen"     durch,     denn     hier     sind     alle     Ihre   Pflichten     nochmals     aufgeführt.    Die    Webseiten    der    Airlines geben ebenfalls hinreichend Auskunft. Fundstelle: IATA Gefahrgutvorschriften, Kapitel 2, Tabelle 2.3.A Gefährliche   Güter   dürfen   nicht   im   oder   als   von   Passagieren   oder Besatzung    aufgegebenes    Gepäck    oder    Handgepäck    transportiert werden, ausgenommen wie nachstehend aufgeführt: Zunächst ein Beispiel aus der Praxis: Angenommen   Sie   haben   das   Tauchen   zu   Ihrem   Hobby   gemacht. Sie   wollen   in   Ihren   wohlverdienten   Urlaub   fliegen   und   beschließen, einen   Teil   Ihrer   Taucherausrüstung   mitzunehmen.   Darunter   befindet sich     u.a.eine     Unterwasserlampe     -     also     Taucherlampe.     Diese Lampen   sind   bekannt   dafür,   dass   sie,   wenn   sie   eingeschaltet   sind, eine   sehr   große   Hitze   entwickeln   können.   Diese   Hitze   kann   so   stark sein, dass sie u.U. zu einem Brand führen kann. Wenn    Sie    Zuhause    mal    eine    kaputte    Glühbirne,    die    eben    noch gebrannt   hat,   ausgewechselt   haben,   wissen   Sie,   wie   heiß   das   sein kann. Manch einer hat sich schon die Finger daran verbrannt. Nun stellt sich die Frage - dürfen Sie die Taucherlampe mitnehmen? Gehen   Sie   zur   Seite   2   und   dort   in   den   8.   Eintrag   der   nachfolgenden Tabelle.   Dort   finden   Sie   zunächst   den   Begriff   "Hitze   entwickelnde Geräte"   und   dann   im   weiteren   Verlauf,   in   Klammern   geschrieben, "Taucherlampe".   Wenn   Sie   nun   rechts   in   die   hellblaue   und   grüne Spalte   der   gleichen   Zeile   nachsehen,   ist   angegeben,   dass   dieses Gerät   sowohl   als   Handgepäck   als   auch   als   aufgegebenes   Gepäck erlaubt   ist.   Allerdings   finden   Sie   einen   in   Klammern   geschriebenen, zusätzlichen Eintrag - siehe 2.3.4.6 für Einzelheiten. Das   ist   ein   Quellenverweis   auf   die   IATA   Gefahrgutvorschriften,   wo die     weiteren     Bedingungen     zu     finden     sind.     Wenn     Sie     diese Fachunterlagen    nicht    haben,    können    Sie    das    weitere    Vorgehen tatsächlich    nicht    beurteilen    und    müssen    sich    Hilfe    holen    -    im Zweifelsfall bei der Airline direkt. Tatsächlich steht in dem Quellverweis folgender Wortlaut: “2.3.4.6 Hitze entwickelnde Geräte Batteriebetriebene   Geräte,   die   in   der   Lage   sind,   große   Wärme   zu erzeugen,   welche   sofern   betätigt   einen   Brand   verursachen   können (z.B.     Unterwasserlampen     mit     großer     Leuchtkraft).     Die     Hitze erzeugende     Komponente     und     die     Batterie     sind     voneinander getrennt,    entweder    durch    die    Entfernung    des    hitzeentwickelnden Bestandteiles,   der   Batterie   oder   eines   anderen   Bestandteiles,   z.B. der   Sicherung.   Jede   ausgebaute   Batterie   muss   gegen   Kurzschluss gesichert       werden       (durch       Einstellen       in       die       Original- Einzelhandelsverkaufsverpackung   oder   durch   Isolierung   der   Pole, z.B.   in   dem   die   ungeschützten   Pole   mit   einem   Klebeband   überklebt werden    oder    durch    Einsetzen    jeder    Batterie    in    einen    eigenen Kunststoffbeutel oder in eine schützende Tasche).” Das    sind    die    Vorgaben    der    IATA    Gefahrgutvorschriften,    die    eine Mitnahme    unter    diesen    Voraussetzungen    generell    erlauben.    Es kann     jedoch     sein,     dass     die     Airline     die     Mitnahme     dennoch verweigert,   oder   diese   nur   mit   bestimmten   Auflagen   erlaubt.   Solche Auflagen    können    z.B.    sein,    dass    die    Batterie    ausgebaut    und kurzschlusssicher   verpackt   werden   muss,   ja,   vielleicht   muss   diese Batterie   (je   nach   Typ)   sogar   gesondert   als   Gefahrgut   aufgegeben werden. Das wäre dann für Sie teuer. ACHTUNG:    Kommen   Sie   unter   gar   keinen   Umständen   auf   die   Idee, Gegenstände,     die     u.U.     dem     Gefahrgutrecht     unterliegen,     zu verstecken.    Sollte    es    dadurch    während    des    Fluges    zu    einem Zwischenfall    kommen,    kann    dies    nach    dem    Strafgesetzbuch    im Sinne von “Gefährdung der Luftsicherheit” bestraft werden. Halten   Sie   an   dieser   Stelle   einen   Moment   inne   und   denken   einmal an    den    Dreamliner    von    Boing,    der    im    Januar    2013    weltweit Startverbot    erhielt,    weil    die    dort    eingebauten    Lithium-Batterien offensichtlich   höchstgefährlich   waren.   Lithiumbatterien   begleiten   uns inzwischen     überall     in     unserem     Alltag     und     sind     definitv     ein Sicherheitsthema. StGB    §315    -    Gefährliche    Eingriffe    in    den    Bahn-,    Schiffs-    und Luftverkehr   -   kann   mit   3   Monaten   bis   zu   5   Jahren   Gefängnis   oder mit einer Geldstrafe bestraft werden! In   Ihrem   eigenen   Interesse    -   setzen   Sie   sich   vor    dem   Flug   mit Ihrer Airline   rechtzeitig   in   Verbindung   und   klären   Ihre Angelegenheit. Ist   eine   Erlaubnis   notwendig,   sollte   sie   Ihnen   schriftlich   vorliegen. Ansonsten    kann    es    Ihnen    am    Flughafen    passieren,    dass    Sie entweder   einen   satten   Preis   dafür   bezahlen   müssen,   oder   gar   Ihr Eigentum    am    Flughafen    zurücklassen    müssen,    was    mit    einer Eigentumsaufgabe verbunden ist.

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften - Seite 1

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften -

Seite 2

Tabelle 2.3 A der IATA Gefahrgutvorschriften -

Seite 3

Besonderer   Hinweis:   Wenn   Sie   Hinweise   wie   z.B.   "Die   Batterien müssen A67   entsprechen"   oder   "siehe   2.3.5.10"   lesen,   dann   handelt es    sich    hier    um    Sondervorschriften    bzw.    Quellenverweise    zu Abschnitten    bzw.    Unterabschnitten    der    IATA    DGR.    Bei    deren Durchführung   kann   und   darf   Sie   nur   jemand   beraten,   der   nach   IATA Personalkategorie    6    ausgebildet    wurde    und    über    ein    gültiges Zertifikat   verfügt.   Derartige   Zertifikate   sind   immer   nur   zwei   Jahre gültig     und     werden     durch     eine     Wiederholungsschulung     und anschließend     bestandener     Prüfung     um     weitere     zwei     Jahre verlängert.
Auf dieser Website verwende ich Klick-Tipp 
TOP TOP TOP TOP Gefahrgut-Blog.de Newsletter Gefahrgut-Blog.de Gefahrgutfibel IATA Tabelle 2.3.A Seite 1 IATA Tabelle 2.3.A Seite 2 TOP TOP TOP TOP IATA Tabelle 2.3.A Seite 3 TOP TOP
website security