Gefahrgutausbildung
Gefahrgut-Heute.de

Die Gefahrgutausbildung ist ein wesentliches Element

Nachfolgend    beschäftigen    wir    uns    zunächst    mit    der    Gefahrgutausbildung    im    ADR    und    dann    in    der    IATA.    Die haftungsrechtliche Verantwortung können Sie in Grundlagen  nachlesen. Gefahrgutschulung Um   die   Aufrechterhaltung   eines   Regelwerks   zu   sichern,   ist   die   Gefahrgutschulung   bzw.   Gefahrgutunterweisung   von Mitarbeitern ein absolutes Muss - und zwar vor  der Aufnahme ihrer Tätigkeit. Deshalb   wird   international   sowohl   vom   ADR,   im   Kapitel   1.3,   und   von   der   IATA   im   Kapitel   1.5   die   Gefahrgutschulung gefordert,   als   auch   national   von   der   GGVSEB   (Gefahrgutverordnung   Strasse   /   Eisenbahn   /   Binnenschiffahrt)   in   den   §§ 27 und 29.

Im ADR gibt es vier Personengruppen, die eine Ausbildung benötigen:

Gefahrgutbeauftragter (EU Sicherheitsberater) Diese    Personengruppe    durchläuft    eine    einwöchige    Schulung    bei    einem    zugelassenen    Schulungsträger    mit anschließender   Prüfung   der   IHK   für   jeden   belegten   Verkehrsträger.   Derzeit   ist   eine   Wiederholungsprüfung   alle   fünf Jahre gefordert. Klicken Sie zu einigen Aufgaben eines Gefahrgutbeauftragten auf diesen Link . Beauftragte Personen ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Bei   dieser   Gruppe   handelt   es   sich   um   Personen,   die   eigenverantwortlich   als   Führungskräfte   ganz   oder   teilweise Pflichten   und   Aufgaben,   die   dem   Inhaber   bzw.   dem   Geschäftsführer   des   Unternehmens   beim   Umgang   mit   Gefahrgut obliegen, übernehmen. Sie nehmen also Unternehmerpflichten war. Achtung - beauftragte Personen müssen bestellt werden. Siehe hierzu unten § 130 OWiG! Beauftragte   Personen   können   von   einem   Gefahrgutbeauftragten   geschult   werden.   Derzeit   bestehen   keine   festen, zeitlichen   Vorgaben,   wann   eine   Wiederholungsschulung   durchzuführen   ist.   Jedoch   muss   immer   dann   erneut   geschult werden,   wenn   sich   im   ADR   Änderungen   ergeben,   die   den   eigenen   Verantwortungsbereich   betreffen.   Die   Schulung kann die Änderungen selbst als Schwerpunkt haben. Ich   empfehle,   in   Anlehnung   an   die   internationalen   Luftfahrtbestimmungen   der   IATA,   die   Schulungen   alle   zwei   Jahre vollständig    zu    wiederholen.    Darüberhinaus    werden    die    Mitarbeiter    in    Schriftform    über    Änderungen    regelmäßig informiert. Sonstige beteiligte Personen ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Hierbei   handelt   es   sich   um   Personen,   denen   vom   Unternehmen   bestimmte   Aufgaben   übertragen   wurden,   die   sie   im Rahmen ihrer Aufgaben eigenverantwortlich durchführen. Sonstige   beteiligte   Personen   können   von   einem   Gefahrgutbeauftragten   geschult   werden.   Die   Schulungen   sollten aufgabenbezogen sein. Zur Wiederholungsschulung siehe "Beauftragte Personen". Fahrzeugführer Ein   Fahrzeugführer,   der   im   Rahmen   von   Freistellungen   nach   ADR   1.1.3.6   Gefahrgut   transportiert,   benötigt   keine spezielle Ausbildung, jedoch zumindest die der "Sonstigen verantwortlichen Personen". Fahrzeugführer,   die   Gefahrgut   ohne   diese   Freistellungen   transportieren,   müssen   zuvor   einen   dreitägigen   Lehrgang einer    zugelassenen    Schulungseinrichtung    besucht    und    die    anschließende    Prüfung    der    IHK    bestanden    haben. Daraufhin   wird   dem   Fahrer   der   ADR-Schein   durch   die   IHK   ausgehändigt,   den   er   bei   Gefahrguttransporten   immer   mit sich   zu   führen   hat.   Späterstens   innerhalb   drei   Monate   vor   Ablauf   der   Gültigkeit,   derzeit   fünf   Jahre,   ist   diese   Schulung zu   wiederholen.   Für   die   Gefahrklassen   1   (Explosive   Stoffe   und   Gegenstände   mit   Explosivstoff)   und   7   (Radioaktive Stoffe) sind zusätzliche Aufbau-Schulungen und Prüfungen Voraussetzung.

In den IATA DGR (Dangerous Goods Regulations) sprechen wir von den so genannten

Personalkategorien (PK) - es gibt derer derzeit 12 - ab 2019 stehen hier wohl gravierende

Änderungen an.

Die   IATA   trägt   den   unterschiedlichen   Aufgaben   und   den   damit   verbundenen   Anforderungen   dadurch   Rechnung,   dass sie   diese   in   12   unterschiedliche   Personalkategorien   unterteilt.   Ein   Pilot   z.B.   muss   wissen,   wo   und   was   sich   an   Bord befindet.   Handelt   es   sich   um   Gefahrgut,   muss   er   die   dazu   nötigen   Vorsichtsmaßnahmen   und   Verhaltensmaßnahmen in   einem   Schadensfall   kennen.   Viel   weitergehendere   Kenntnisse   benötigt   jemand,   der   z.B.   die   gesetzeskonforme Versendung   von   Gefahrgut   überprüfen   oder   sogar   eine   Shipper‘s   Declaration   erstellen   muss.   Deshalb   beinhalten   die verschiedenen Personalkategorien unterschiedliche Kenntnisstände. Im Rahmen dieser Website biete ich zwei bzw. drei Personalkategorien zur Gefahrgutschulung an. Gefahrgutschulung PK 7/8 (hier gibt es mehr Infos dazu) Diese    Gefahrgutschulung    ist    für    die    Mitarbeiter    von    Luftverkehrsgesellschaften,    Frachtabfertigungsagenten,    GHA (General   Handling   Agent)   und   Frachtspediteuren   notwendig,   die   Luftfracht   oder   Post   annehmen,   oder   die   Luftfracht handhaben,   lagern   oder   mit   der   Beladung   von   Luftfracht,   Post   oder   Gepäck   beauftragt   sind.   Dazu   gehören   auch Mitarbeiter der Dokumentation, die z.B. für die Erstellung einer NOTOC (Notification to Captain) verantwortlich sind. Gefahrgutschulung PK 12 ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Diese     Gefahrgutschulung     ist     im     Umfang     etwas     geringer     als     die     PK7/8.     Sie     ist     für     die     Mitarbeiter     der Sicherheitskontrolle    bestimmt,    die    einerseits    mit    der    Überprüfung    von    Passagieren    und    deren    Gepäck    und andererseits mit der Überprüfung von Luftfracht und Post beauftragt sind. Der   vorgenannte   Mitarbeiterkreis   muss   übrigens   nicht   direkt   an   einem   Flughafen   arbeiten.   Zu   diesem   Personenkreis gehören   auch   alle   Mitarbeiter   von   Herstellern,   Zulieferern   und   Spediteuren,   die   in   irgendeiner   Weise   mit   Gefahrgut   in der Luftfahrt umgehen - sei es dokumentarisch oder physisch.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr     Letzte Aktualisierung: Januar 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. Impressum Datenschutz 
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Die Gefahrgutausbildung ist ein wesentliches Element

Nachfolgend       beschäftigen       wir       uns       zunächst       mit       der Gefahrgutausbildung     im     ADR     und     dann     in     der     IATA.     Die haftungsrechtliche     Verantwortung     können     Sie     in     Grundlagen   nachlesen. Gefahrgutschulung Um    die    Aufrechterhaltung    eines    Regelwerks    zu    sichern,    ist    die Gefahrgutschulung    bzw.    Gefahrgutunterweisung    von    Mitarbeitern ein absolutes Muss - und zwar vor  der Aufnahme ihrer Tätigkeit. Deshalb   wird   international   sowohl   vom ADR,   im   Kapitel   1.3,   und   von der   IATA   im   Kapitel   1.5   die   Gefahrgutschulung   gefordert,   als   auch national     von     der     GGVSEB     (Gefahrgutverordnung     Strasse     / Eisenbahn / Binnenschiffahrt) in den §§ 27 und 29.

Im ADR gibt es vier Personengruppen, die eine

Ausbildung benötigen:

Gefahrgutbeauftragter (EU Sicherheitsberater) Diese    Personengruppe    durchläuft    eine    einwöchige    Schulung    bei einem   zugelassenen   Schulungsträger   mit   anschließender   Prüfung der     IHK     für     jeden     belegten     Verkehrsträger.     Derzeit     ist     eine Wiederholungsprüfung alle fünf Jahre gefordert. Klicken   Sie   zu   einigen   Aufgaben   eines   Gefahrgutbeauftragten   auf diesen Link . Beauftragte Personen ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Bei      dieser      Gruppe      handelt      es      sich      um      Personen,      die eigenverantwortlich   als   Führungskräfte   ganz   oder   teilweise   Pflichten und   Aufgaben,    die    dem    Inhaber    bzw.    dem    Geschäftsführer    des Unternehmens   beim   Umgang   mit   Gefahrgut   obliegen,   übernehmen. Sie nehmen also Unternehmerpflichten war. Achtung   -   beauftragte   Personen   müssen   bestellt   werden.   Siehe hierzu unten § 130 OWiG! Beauftragte    Personen    können    von    einem    Gefahrgutbeauftragten geschult     werden.     Derzeit     bestehen     keine     festen,     zeitlichen Vorgaben,    wann    eine    Wiederholungsschulung    durchzuführen    ist. Jedoch   muss   immer   dann   erneut   geschult   werden,   wenn   sich   im ADR   Änderungen   ergeben,   die   den   eigenen   Verantwortungsbereich betreffen.     Die     Schulung     kann     die     Änderungen     selbst     als Schwerpunkt haben. Ich        empfehle,        in       Anlehnung        an        die        internationalen Luftfahrtbestimmungen   der   IATA,   die   Schulungen   alle   zwei   Jahre vollständig   zu   wiederholen.   Darüberhinaus   werden   die   Mitarbeiter   in Schriftform über Änderungen regelmäßig informiert. Sonstige beteiligte Personen ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Hierbei   handelt   es   sich   um   Personen,   denen   vom   Unternehmen bestimmte   Aufgaben   übertragen   wurden,   die   sie   im   Rahmen   ihrer Aufgaben eigenverantwortlich durchführen. Sonstige         beteiligte         Personen         können         von         einem Gefahrgutbeauftragten    geschult    werden.    Die    Schulungen    sollten aufgabenbezogen sein. Zur Wiederholungsschulung siehe "Beauftragte Personen". Fahrzeugführer Ein   Fahrzeugführer,   der   im   Rahmen   von   Freistellungen   nach   ADR 1.1.3.6   Gefahrgut   transportiert,   benötigt   keine   spezielle   Ausbildung, jedoch zumindest die der "Sonstigen verantwortlichen Personen". Fahrzeugführer,      die      Gefahrgut      ohne      diese      Freistellungen transportieren,    müssen    zuvor    einen    dreitägigen    Lehrgang    einer zugelassenen   Schulungseinrichtung   besucht   und   die   anschließende Prüfung   der   IHK   bestanden   haben.   Daraufhin   wird   dem   Fahrer   der ADR-Schein      durch      die      IHK      ausgehändigt,      den      er      bei Gefahrguttransporten    immer    mit    sich    zu    führen    hat.    Späterstens innerhalb   drei   Monate   vor   Ablauf   der   Gültigkeit,   derzeit   fünf   Jahre, ist    diese    Schulung    zu    wiederholen.    Für    die    Gefahrklassen    1 (Explosive     Stoffe     und     Gegenstände     mit     Explosivstoff)     und     7 (Radioaktive     Stoffe)     sind     zusätzliche     Aufbau-Schulungen     und Prüfungen Voraussetzung.

In den IATA DGR (Dangerous Goods Regulations)

sprechen wir von den so genannten

Personalkategorien (PK) - es gibt derer derzeit 12 - ab

2019 stehen hier wohl gravierende Änderungen an.

Die    IATA    trägt    den    unterschiedlichen    Aufgaben    und    den    damit verbundenen   Anforderungen   dadurch   Rechnung,   dass   sie   diese   in 12    unterschiedliche    Personalkategorien    unterteilt.    Ein    Pilot    z.B. muss   wissen,   wo   und   was   sich   an   Bord   befindet.   Handelt   es   sich   um Gefahrgut,    muss    er    die    dazu    nötigen    Vorsichtsmaßnahmen    und Verhaltensmaßnahmen     in     einem     Schadensfall     kennen.     Viel weitergehendere     Kenntnisse     benötigt     jemand,     der     z.B.     die gesetzeskonforme    Versendung    von    Gefahrgut    überprüfen    oder sogar   eine   Shipper‘s   Declaration   erstellen   muss.   Deshalb   beinhalten die         verschiedenen         Personalkategorien         unterschiedliche Kenntnisstände. Im      Rahmen      dieser      Website      biete      ich      zwei      bzw.      drei Personalkategorien zur Gefahrgutschulung an. Gefahrgutschulung PK 7/8 (hier gibt es mehr Infos dazu) Diese       Gefahrgutschulung       ist       für       die       Mitarbeiter       von Luftverkehrsgesellschaften,        Frachtabfertigungsagenten,        GHA (General    Handling    Agent)    und    Frachtspediteuren    notwendig,    die Luftfracht    oder    Post    annehmen,    oder    die    Luftfracht    handhaben, lagern    oder    mit    der    Beladung    von    Luftfracht,    Post    oder    Gepäck beauftragt   sind.   Dazu   gehören   auch   Mitarbeiter   der   Dokumentation, die   z.B.   für   die   Erstellung   einer   NOTOC   (Notification   to   Captain) verantwortlich sind. Gefahrgutschulung PK 12 ( hier gibt  es mehr Infos dazu ) Diese    Gefahrgutschulung    ist    im    Umfang    etwas    geringer    als    die PK7/8.   Sie   ist   für   die   Mitarbeiter   der   Sicherheitskontrolle   bestimmt, die    einerseits    mit    der    Überprüfung    von    Passagieren    und    deren Gepäck   und   andererseits   mit   der   Überprüfung   von   Luftfracht   und Post beauftragt sind. Der    vorgenannte    Mitarbeiterkreis    muss    übrigens    nicht    direkt    an einem   Flughafen   arbeiten.   Zu   diesem   Personenkreis   gehören   auch alle   Mitarbeiter   von   Herstellern,   Zulieferern   und   Spediteuren,   die   in irgendeiner   Weise   mit   Gefahrgut   in   der   Luftfahrt   umgehen   -   sei   es dokumentarisch oder physisch.
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