Einige Gefährdungen durch Gefahrgut
Gefahrgut-Heute.de

Von gefährlichen Gütern ausgehenden Gefahren

Die   von   Gefahrgut   ausgehenden   Gefahren   sind   unterschiedlicher   Art   und   manche   Gefahrklassen   haben   im Prinzip   sogar   gemeinsame   Eigenschaften   bzw.   Nebeneigenschaften,   z.B.   giftig.   Diese   Seite   soll   nun   einige dieser Gefahren aufzeigen, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die fünf folgenden Bilder zeigen Gefahren für den Menschen; die letzten zwei Gefahren für die Umwelt.

Gefahr für den Menschen (1)

Giftige     Stoffe     können     auf     dreierlei     Weise     vom     menschlichen     Körper aufgenommen werden; durch Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt. Die Gefährlichkeit wird, wie bei fast jedem Gefahrgut, in drei Gruppen unterteilt: Verpackungsgruppe   I = hohe Gefahr Verpackungsgruppe  II = mittlere Gefahr Verpackungsgruppe III = geringe Gefahr Dieser    Unterteilung    entsprechend    müssen    die    Verpackungen    mit    steigender    Gefahr    stabiler    sein    -    die Vorschriften     für     die     Bauart     werden     dann     immer     strenger.     Verpackungen,     die     eine     Zulassung     als Gefahrgutverpackung erhalten haben, werden einem von drei sogenannten Leistungsbuchstaben zugeordnet: X = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen I, II und III Y = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen II und III - jedoch nicht Verpackungsgruppe I Z = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppe III - jedoch nicht Verpackungsgruppen II und I Die   Gefährlichkeit   des   jeweiligen   Giftes   wurde   an   Labortieren   festgestellt.   Einstufungskriterium   ist   dabei   z.B.   die Zeit,   die   nach   Einnahme   des   Stoffes   vergeht,   bis   der   Körper   Reaktionen   zeigt.   Je   kürzer   diese   Zeitspanne   ist, umso gefährlicher ist ein Stoff.

Gefahr für den Menschen (2)

Wahrscheinlich   haben   Sie   es   schon   erkannt   - Alpha-,   Beta-   und   Gammastrahlen gehören zu den radioaktiven Stoffen. Besonders   problematisch   sind   dabei   die   Gammastrahlen,   weil   sie   eine   große Reichweite haben und sich nur sehr schwer abschirmen lassen. Sie   rufen   nicht   nur   Verbrennungen   hervor,   sondern   können   das   menschliche Gewebe so verändern, dass Krebszellen entstehen. Diese   Strahlen   sind   nicht   zu   hören,   nicht   zu   schmecken,   nicht   zu   riechen   und nicht zu sehen - und wenn man sie fühlen sollte (Verbrennungen), ist es zu spät. Wenn man sie nicht fühlt und ihnen dennoch ausgesetzt war, können Erkrankungen Jahre später erst auftreten.

Gefahr für den Menschen (3)

    

Verbrennungen gehören mit zu den häufigsten Unfallfolgen. Geben Sie bitte Acht, wenn Sie dieses Zeichen sehen.

Gefahr für den Menschen (4)

Die   Gefahr   von   Verätzungen   geht   nicht   nur   von   Flüssigkeiten,   wie   Säuren   oder   Laugen   aus, sondern Feststoffe enthalten die Gefahr ebenfalls, z.B. in Pulverform. Das   Pulver   kann   die   Feuchtigkeit   aus   der   umgebenden   Luft   aufnehmen   und   anschließend   die ätzende   Eigenschaft   entfalten.   Dabei   ist   es   dann   genauso   gefährlich   wie   seine   verwandten Flüssigkeiten.

Gefahr für den Menschen (5)

Dieses      Schaubild      verdeutlicht      die      verschiedenen Gefahren, die von einer Explosion ausgehen. Ätzender     oder     giftiger     Nebel,     der     nicht     nur     die Sinnesorgane   schädigen,   sondern   durch   Mund   und   Nase ins Innere gelangen und Organe verletzen kann. Heiße oder brennende Splitter- oder Wurfstücke Strahlungswärme,    die    zu    erheblichen    Verbrennungen führen kann Druck- oder Stoßwellen von zerstörischer Wirkung Sekundärverletzungen    z.B.    aus    der    nahen    Umgebung geborstener      Scheiben      und      daraus      resultierenden Splittern.

Gefahr für dte Umwelt (1)

Am     Beispiel     von     Giftfässern     können     wir     hier     die Schädigungsweíse in der Umwelt erkennen. Flüssigkeit   tropft   aus   einem   lecken   Fass   in   den   Boden und verseucht die Erde und u.U. auch das Grundwasser. Dämpfe,     sie     müssen     nicht     immer     sichtbar     sein, entweichen    in    die    Luft    und    verbreiten    sich    auf    diese Weise.   Mit   dem   nächsten   Niederschlag   jedoch   gelangen sie    in    den    Boden    und    können    die    Erde    sowie    das Grundwasser weitflächig verseuchen. Die   Pflanzen   nehmen   die   nun   in   der   Erde   enthaltenen Giftstoffe   auf.   Pflanzen   werden   von   Tieren   gefressen   und   die   Tiere   werden   von...   na,   Sie   wissen   schon.   Hier wird wirklich das Sprichwort wahr: Was der Mensch sät wird er auch ernten.

Gefahr für dte Umwelt (2)

Noch     einmal     werden     die     Folgen     einer     Explosion dargestellt, diesmal als Schäden an der Umwelt. Stoß-   und   Druckwellen   vernichten   weitflächig   ein   Teil   der Umgebung, dazu können Gebäude gehören. Die   Strahlungswärme   kann   so   intensiv   sein,   dass   ein   Teil der     Umgebung     in     Flammen     aufgeht,     hier     durch brennende Bäume dargestellt. Zu     guter     Letzt     bleiben     die     bei     einer     Explosion entstehenden   Gase   nicht   ohne   Wirkung.   Sie   verbreiten sich   in   der   Luft   und   kommen   mit   dem   nächsten   Niederschlag   auf   die   Erde   zurück   und   lassen   sich   so   in   der   Erde und im Grundwasser wiederfinden. Durch Pflanzen gelangen diese Stoffe in die Nahrungskette.
Copyright © 2016 Bernd Kesten Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr     Letzte Aktualisierung: April 2016 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
Copyright © 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr • Letzte Aktualisierung: Oktober 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze. Impressum Datenschutz 
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Von gefährlichen Gütern ausgehenden Gefahren

Die        von        Gefahrgut        ausgehenden        Gefahren        sind unterschiedlicher    Art    und    manche    Gefahrklassen    haben    im Prinzip          sogar          gemeinsame          Eigenschaften          bzw. Nebeneigenschaften,    z.B.    giftig.    Diese    Seite    soll    nun    einige dieser   Gefahren   aufzeigen,   erhebt   allerdings   keinen   Anspruch auf Vollständigkeit. Die   fünf   folgenden   Bilder   zeigen   Gefahren   für   den   Menschen; die letzten zwei Gefahren für die Umwelt.

Gefahr für den Menschen (1)

Giftige   Stoffe   können   auf   dreierlei   Weise vom              menschlichen              Körper aufgenommen werden; durch Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt. Die Gefährlichkeit wird, wie bei fast jedem Gefahrgut, in drei Gruppen unterteilt: Verpackungsgruppe   I = hohe Gefahr Verpackungsgruppe  II = mittlere Gefahr Verpackungsgruppe III = geringe Gefahr Dieser   Unterteilung   entsprechend   müssen   die   Verpackungen   mit steigender   Gefahr   stabiler   sein   -   die   Vorschriften   für   die   Bauart werden     dann     immer     strenger.     Verpackungen,     die     eine Zulassung    als    Gefahrgutverpackung    erhalten    haben,    werden einem von drei sogenannten Leistungsbuchstaben zugeordnet: X = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen I, II und III Y = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen II und III - jedoch nicht Verpackungsgruppe I Z = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppe III - jedoch nicht Verpackungsgruppen II und I Die   Gefährlichkeit   des   jeweiligen   Giftes   wurde   an   Labortieren festgestellt.   Einstufungskriterium   ist   dabei   z.B.   die   Zeit,   die   nach Einnahme   des   Stoffes   vergeht,   bis   der   Körper   Reaktionen   zeigt. Je kürzer diese Zeitspanne ist, umso gefährlicher ist ein Stoff.

Gefahr für den Menschen (2)

Wahrscheinlich   haben   Sie   es   schon   erkannt   -   Alpha-,   Beta-   und Gammastrahlen       gehören       zu       den radioaktiven Stoffen. Besonders   problematisch   sind   dabei   die Gammastrahlen,    weil    sie    eine    große Reichweite    haben    und    sich    nur    sehr schwer abschirmen lassen. Sie   rufen   nicht   nur   Verbrennungen   hervor,   sondern   können   das menschliche      Gewebe      so      verändern,      dass      Krebszellen entstehen. Diese   Strahlen   sind   nicht   zu   hören,   nicht   zu   schmecken,   nicht   zu riechen   und   nicht   zu   sehen   -   und   wenn   man   sie   fühlen   sollte (Verbrennungen), ist es zu spät. Wenn man sie nicht fühlt und ihnen dennoch ausgesetzt war, können Erkrankungen Jahre später erst auftreten.

Gefahr für den Menschen (3)

    

Verbrennungen gehören mit zu den häufigsten Unfallfolgen. Geben Sie bitte Acht, wenn Sie dieses Zeichen sehen.

Gefahr für den Menschen (4)

Die   Gefahr   von   Verätzungen   geht   nicht   nur   von   Flüssigkeiten, wie      Säuren      oder      Laugen      aus,      sondern Feststoffe   enthalten   die   Gefahr   ebenfalls,   z.B.   in Pulverform. Das    Pulver    kann    die    Feuchtigkeit    aus    der umgebenden   Luft   aufnehmen   und   anschließend die   ätzende   Eigenschaft   entfalten.   Dabei   ist   es dann genauso gefährlich wie seine verwandten Flüssigkeiten.

Gefahr für den Menschen (5)

Dieses                Schaubild verdeutlicht                   die verschiedenen   Gefahren, die    von    einer    Explosion ausgehen. Ätzender      oder      giftiger Nebel,   der   nicht   nur   die Sinnesorgane   schädigen, sondern   durch   Mund   und Nase   ins   Innere   gelangen und Organe verletzen kann. Heiße oder brennende Splitter- oder Wurfstücke Strahlungswärme,    die    zu    erheblichen    Verbrennungen    führen kann Druck- oder Stoßwellen von zerstörischer Wirkung Sekundärverletzungen      z.B.      aus      der      nahen      Umgebung geborstener Scheiben und daraus resultierenden Splittern.

Gefahr für dte Umwelt (1)

Am      Beispiel      von      Giftfässern      können      wir      hier      die Schädigungsweíse in der Umwelt erkennen. Flüssigkeit       tropft       aus einem   lecken   Fass   in   den Boden   und   verseucht   die Erde   und   u.U.   auch   das Grundwasser. Dämpfe,       sie       müssen nicht   immer   sichtbar   sein, entweichen     in     die     Luft und    verbreiten    sich    auf    diese    Weise.    Mit    dem    nächsten Niederschlag   jedoch   gelangen   sie   in   den   Boden   und   können   die Erde sowie das Grundwasser weitflächig verseuchen. Die   Pflanzen   nehmen   die   nun   in   der   Erde   enthaltenen   Giftstoffe auf.    Pflanzen    werden    von    Tieren    gefressen    und    die    Tiere werden    von...    na,    Sie    wissen    schon.    Hier    wird    wirklich    das Sprichwort wahr: Was der Mensch sät wird er auch ernten.

Gefahr für dte Umwelt (2)

Noch    einmal    werden    die    Folgen    einer    Explosion    dargestellt, diesmal als Schäden an der Umwelt. Stoß-    und    Druckwellen    vernichten    weitflächig    ein    Teil    der Umgebung, dazu können Gebäude gehören. Die         Strahlungswärme kann     so     intensiv     sein, dass        ein       Teil        der Umgebung    in    Flammen aufgeht,        hier        durch brennende              Bäume dargestellt. Zu    guter    Letzt    bleiben    die    bei    einer    Explosion    entstehenden Gase   nicht   ohne   Wirkung.   Sie   verbreiten   sich   in   der   Luft   und kommen   mit   dem   nächsten   Niederschlag   auf   die   Erde   zurück und     lassen     sich     so     in     der     Erde     und     im     Grundwasser wiederfinden.    Durch    Pflanzen    gelangen    diese    Stoffe    in    die Nahrungskette.
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