Einige Gefahrenarten
Gefahrgut-Heute.de
© 2003 - 2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr  •  Letzte Aktualisierung: August 2017  Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.

Von gefährlichen Gütern ausgehenden Gefahren

Die   von   Gefahrgut   ausgehenden   Gefahren   sind   unterschiedlicher Art   und   manche   Gefahrklassen   haben   im   Prinzip sogar    gemeinsame    Eigenschaften    bzw.    Nebeneigenschaften,    z.B.    giftig.    Diese    Seite    soll    nun    einige    dieser Gefahren aufzeigen, erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die fünf folgenden Bilder zeigen Gefahren für den Menschen; die letzten zwei Gefahren für die Umwelt.

Gefahr für den Menschen (1)

Giftige Stoffe können auf dreierlei Weise vom menschlichen Körper aufgenommen werden; durch Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt. Die Gefährlichkeit wird, wie bei fast jedem Gefahrgut, in drei Gruppen unterteilt: Verpackungsgruppe   I = hohe Gefahr Verpackungsgruppe  II = mittlere Gefahr Verpackungsgruppe III = geringe Gefahr Dieser   Unterteilung   entsprechend   müssen   die   Verpackungen   mit   steigender   Gefahr   stabiler   sein   -   die   Vorschriften für   die   Bauart   werden   dann   immer   strenger.   Verpackungen,   die   eine   Zulassung   als   Gefahrgutverpackung   erhalten haben, werden einem von drei sogenannten Leistungsbuchstaben zugeordnet: X = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen I, II und III Y = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen II und III - jedoch nicht Verpackungsgruppe I Z = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppe III - jedoch nicht Verpackungsgruppen II und I Die   Gefährlichkeit   des   jeweiligen   Giftes   wurde   an   Labortieren   festgestellt.   Einstufungskriterium   ist   dabei   z.B.   die Zeit,   die   nach   Einnahme   des   Stoffes   vergeht,   bis   der   Körper   Reaktionen   zeigt.   Je   kürzer   diese   Zeitspanne   ist, umso gefährlicher ist ein Stoff.

Gefahr für den Menschen (2)

Wahrscheinlich     haben     Sie     es     schon     erkannt     -     Alpha-,     Beta-     und Gammastrahlen gehören zu den radioaktiven Stoffen. Besonders   problematisch   sind   dabei   die   Gammastrahlen,   weil   sie   eine   große Reichweite haben und sich nur sehr schwer abschirmen lassen. Sie   rufen   nicht   nur   Verbrennungen   hervor,   sondern   können   das   menschliche Gewebe so verändern, dass Krebszellen entstehen. Diese   Strahlen   sind   nicht   zu   hören,   nicht   zu   schmecken,   nicht   zu   riechen   und nicht   zu   sehen   -   und   wenn   man   sie   fühlen   sollte   (Verbrennungen),   ist   es   zu spät. Wenn man sie nicht fühlt und ihnen dennoch ausgesetzt war, können Erkrankungen Jahre später erst auftreten.

Gefahr für den Menschen (3)

    

Verbrennungen gehören mit zu den häufigsten Unfallfolgen. Geben Sie bitte Acht, wenn Sie dieses Zeichen sehen.

Gefahr für den Menschen (4)

Die    Gefahr    von    Verätzungen    geht    nicht    nur    von    Flüssigkeiten,    wie    Säuren    oder Laugen aus, sondern Feststoffe enthalten die Gefahr ebenfalls, z.B. in Pulverform. Das    Pulver    kann    die    Feuchtigkeit    aus    der    umgebenden    Luft    aufnehmen    und anschließend    die    ätzende    Eigenschaft    entfalten.    Dabei    ist    es    dann    genauso gefährlich wie seine verwandten Flüssigkeiten.

Gefahr für den Menschen (5)

Dieses       Schaubild       verdeutlicht       die verschiedenen    Gefahren,    die    von    einer Explosion ausgehen. Ätzender    oder    giftiger    Nebel,    der    nicht nur       die       Sinnesorgane       schädigen, sondern   durch   Mund   und   Nase   ins   Innere gelangen und Organe verletzen kann. Heiße     oder     brennende     Splitter-     oder Wurfstücke Strahlungswärme,     die     zu     erheblichen Verbrennungen führen kann Druck-   oder   Stoßwellen   von   zerstörischer Wirkung Sekundärverletzungen      z.B.      aus      der nahen   Umgebung   geborstener   Scheiben und daraus resultierenden Splittern.

Gefahr für dte Umwelt (1)

Am   Beispiel   von   Giftfässern   können   wir   hier   die Schädigungsweíse in der Umwelt erkennen. Flüssigkeit   tropft   aus   einem   lecken   Fass   in   den Boden   und   verseucht   die   Erde   und   u.U.   auch das Grundwasser. Dämpfe,   sie   müssen   nicht   immer   sichtbar   sein, entweichen   in   die   Luft   und   verbreiten   sich   auf diese    Weise.    Mit    dem    nächsten    Niederschlag jedoch   gelangen   sie   in   den   Boden   und   können die    Erde    sowie    das    Grundwasser    weitflächig verseuchen. Die    Pflanzen    nehmen    die    nun    in    der    Erde enthaltenen   Giftstoffe   auf.   Pflanzen   werden   von   Tieren   gefressen   und   die   Tiere   werden   von...   na,   Sie   wissen schon. Hier wird wirklich das Sprichwort wahr: Was der Mensch sät wird er auch ernten.

Gefahr für dte Umwelt (2)

Noch   einmal   werden   die   Folgen   einer   Explosion dargestellt, diesmal als Schäden an der Umwelt. Stoß-   und   Druckwellen   vernichten   weitflächig   ein Teil    der    Umgebung,    dazu    können    Gebäude gehören. Die   Strahlungswärme   kann   so   intensiv   sein,   dass ein   Teil   der   Umgebung   in   Flammen   aufgeht,   hier durch brennende Bäume dargestellt. Zu   guter   Letzt   bleiben   die   bei   einer   Explosion entstehenden    Gase    nicht    ohne    Wirkung.    Sie verbreiten   sich   in   der   Luft   und   kommen   mit   dem nächsten   Niederschlag   auf   die   Erde   zurück   und   lassen   sich   so   in   der   Erde   und   im   Grundwasser   wiederfinden. Durch Pflanzen gelangen diese Stoffe in die Nahrungskette.
RTW giftige Stoffe radioaktive Stoffe Verbrennungen Verätzungen Explosion Umwelt Vergiftung Explosion Umwelt nach oben nach oben
Auf dieser Website verwende ich Klick-Tipp 
website security
Einige Gefahrenarten
Gefahrgut-Heute.de
© 2003-2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehre Letzte Aktualisierung: August 2017 Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.

Von gefährlichen Gütern ausgehenden Gefahren

Die   von   Gefahrgut   ausgehenden   Gefahren   sind   unterschiedlicher Art   und   manche   Gefahrklassen   haben   im   Prinzip   sogar   gemeinsame Eigenschaften   bzw.   Nebeneigenschaften,   z.B.   giftig.   Diese   Seite   soll nun    einige    dieser    Gefahren    aufzeigen,    erhebt    allerdings    keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die   fünf   folgenden   Bilder   zeigen   Gefahren   für   den   Menschen;   die letzten zwei Gefahren für die Umwelt.

Gefahr für den Menschen (1)

Giftige    Stoffe    können    auf dreierlei        Weise        vom menschlichen           Körper aufgenommen        werden; durch Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt. Die    Gefährlichkeit    wird,    wie    bei    fast    jedem    Gefahrgut,    in    drei Gruppen unterteilt: Verpackungsgruppe   I = hohe Gefahr Verpackungsgruppe  II = mittlere Gefahr Verpackungsgruppe III = geringe Gefahr Dieser    Unterteilung    entsprechend    müssen    die    Verpackungen    mit steigender   Gefahr   auch   stabiler   sein   -   die   Vorschriften   für   die   Bauart werden   dann   immer   strenger.   Verpackungen,   die   eine   Zulassung   als Gefahrgutverpackung    erhalten    haben,    werden    einem    von    drei sogenannten Leistungsbuchstaben zugeordnet: X = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen I, II und III Y = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppen II und III - jedoch nicht Verpackungsgruppe I Z = geeignet zur Aufnahme der Verpackungsgruppe III - jedoch nicht Verpackungsgruppen II und I Die    Gefährlichkeit    des    jeweiligen    Giftes    wurde    an    Labortieren festgestellt.   Einstufungskriterium   ist   dabei   z.B.   die   Zeit,   die   nach Einnahme   des   Stoffes   vergeht,   bis   der   Körper   Reaktionen   zeigt.   Je kürzer diese Zeitspanne ist, umso gefährlicher ist ein Stoff.

Gefahr für den Menschen (2)

Wahrscheinlich   haben   Sie   es   schon   erkannt   -   Alpha-,   Beta-   und Gammastrahlen gehören zu den radioaktiven Stoffen. Besonders       problematisch sind              dabei              die Gammastrahlen,     weil     sie eine       große       Reichweite haben    und    sich    nur    sehr schwer abschirmen lassen. Sie        rufen        nicht        nur Verbrennungen           hervor, sondern    können    auch    das menschliche     Gewebe     so verändern, dass Krebszellen entstehen. Diese   Strahlen   sind   nicht   zu   hören,   nicht   zu   schmecken   oder   zu riechen   und   zu   sehen   auch   nicht   -   und   wenn   man   sie   fühlen   sollte (Verbrennungen), ist es zu spät. Wenn    man    sie    nicht    fühlt    und    ihnen    dennoch    ausgesetzt    war, können Erkrankungen Jahre später erst auftreten.

Gefahr für den Menschen (3)

    

Verbrennungen gehören mit zu den häufigsten Unfallfolgen. Geben Sie bitte Acht, wenn Sie dieses Zeichen sehen.

Gefahr für den Menschen (4)

Die   Gefahr   von   Verätzungen   geht   nicht   nur   von   Flüssigkeiten,   wie Säuren    oder    Laugen    aus,    sondern    auch    Feststoffe enthalten die Gefahr, z.B. in Pulverform. Das      Pulver      kann      die      Feuchtigkeit      aus      der umgebenden   Luft   aufnehmen   und   anschließend   die ätzende    Eigenschaft    entfalten.    Dabei    ist    es    dann genauso gefährlich wie seine verwandten Flüssigkeiten.

Gefahr für den Menschen (5)

Dieses   Schaubild   verdeutlicht   die   verschiedenen   Gefahren,   die   von einer Explosion ausgehen. Ätzender    oder    giftiger    Nebel,    der    nicht    nur    die    Sinnesorgane schädigen,   sondern   durch   Mund   und   Nase   ins   Innere   gelangen   und Organe verletzen kann. Heiße oder brennende Splitter- oder Wurfstücke Strahlungswärme, die zu erheblichen Verbrennungen führen kann Druck- oder Stoßwellen von zerstörischer Wirkung Sekundärverletzungen   z.B.   aus   der   nahen   Umgebung   geborstener Scheiben und daraus resultierenden Splittern.

Gefahr für dte Umwelt (1)

Am   Beispiel   von   Giftfässern   können   wir   hier   die   Schädigungsweíse in der Umwelt erkennen. Flüssigkeit    tropft    aus    einem    lecken    Fass    in    den    Boden    und verseucht die Erde und u.U. auch das Grundwasser. Dämpfe,   sie   müssen   nicht   immer   sichtbar   sein,   entweichen   in   die Luft    und    verbreiten    sich    auf    diese    Weise.    Mit    dem    nächsten Niederschlag   jedoch   gelangen   sie   in   den   Boden   und   können   die Erde sowie das Grundwasser weitflächig verseuchen. Die   Pflanzen   nehmen   die   nun   in   der   Erde   enthaltenen   Giftstoffe   auf. Pflanzen   werden   von   Tieren   gefressen   und   die   Tiere   werden   von... na,   Sie   wissen   schon.   Hier   wird   wirklich   das   Sprichwort   wahr:   Was der Mensch sät wird er auch ernten.

Gefahr für dte Umwelt (2)

Noch   einmal   werden   die   Folgen   einer   Explosion   dargestellt,   diesmal als Schäden an der Umwelt. Stoß-     und     Druckwellen     vernichten     weitflächig     ein     Teil     der Umgebung, dazu können auch Gebäude gehören. Die    Strahlungswärme    kann    so    intensiv    sein,    dass    ein    Teil    der Umgebung    in    Flammen    aufgeht,    hier    durch    brennende    Bäume dargestellt. Zu   guter   Letzt   bleiben   die   bei   einer   Explosion   entstehenden   Gase nicht    ohne    Wirkung.    Auch    sie    verbreiten    sich    in    der    Luft    und kommen   mit   dem   nächsten   Niederschlag   auf   die   Erde   zurück   und lassen   sich   so   in   der   Erde   und   im   Grundwasser   wiederfinden.   Durch Pflanzen gelangen auch diese Stoffe in die Nahrungskette.
Vergiftungen Radioaktive Verstrahlung Verbrennungen Verätzungen Gefahren einer Explosion Umweltvergiftung Gefahren einer Explosion für die Umwelt RTW nach oben nach oben
Auf dieser Website verwende ich Klick-Tipp