Erforderliche Dokumente Luftfrachtbrief und Shipper’s Declaration
Gefahrgut-Heute.de

Dokumente, die in der Luftfracht bei Gefahrgut mindestens erforderlich sind

Alle   Güter,   die   als   Luftfracht   transportiert   werden   sollen,   müssen   entsprechend   deklariert   werden.   Hierzu   wird   vom Luftfrachtspediteur   ein   Luftfrachtbrief   (Airway   Bill   =   AWB)   ausgestellt.   Bei   einem   AWB   handelt   es   sich   um   einen Vertrag,   der   zwischen   dem   Spediteur   und   der   Luftfahrtgesellschaft,   die   den   Transport   übernimmt,   abgeschlossen wird. Desweiteren,    wenn    die    Fracht    Gefahrgüter    enthält,    muss    zusätzlich    zum    AWB    eine    Versendererklärung    für Gefahrgüter    (Shipper's    Declaration    for    Dangerous    Goods    =    kurz    Dangerous    Goods    Declaration    =    DGD)    in mindestens zweifacher Ausfertigung beigefügt werden. Darüberhinaus   können   noch   weitere   Dokumente   erforderlich   sein,   wie   z.B. Ausfuhrgenehmigungen,   die   Fracht   und Papiere stets begleiten müssen. Befassen wir uns nun kurz mit dem AWB und der DGD: Der Luftfrachtbrief - AWB Nachfolgend   finden   Sie   ein   Beispiel   für   einen AWB,   der   nur   insoweit   abgebildet   ist,   als   es   hier   bezgl.   Gefahrgut   von Interesse   ist.   Alle   sicherheitsrelevanten   Informationen   wurden   selbstverständlich   entfernt.   Uns   interessiert   hier lediglich   das   Feld   "Handling   Information",   denn   dort   muss   der   Hinweis   erfolgen,   dass   die   Sendung   Gefahrgut enthält   (siehe   den   fett   rot   unterstrichenen   Schriftzug).   Die   Zahlen,   die   Sie   oben   links   und   oben   rechts   sehen,   ist   die AWB-Nummer.   Die   ersten   drei   Zahlen   kennzeichnen   die   Airline   -   hier   988   =   Asiana   Airlines   -   Lufthansa   hat   z.B. 020.   Jede Airline   hat   eine   eigene   Zahl.   Die   nächsten   sieben   Zahlen   geben   die   Seriennummer   des AWB   wieder,   und die letzte Zahl ist eine Prüfzahl, mit deren Hilfe die Echtheit des AWB festgestellt werden kann. Die Versendererklärung - Shipper's Declaration (DGD) Enthält   ein   AWB   Gefahrgut,   muss   i.d.R.   eine   Versendererklärung   in   mindestens   zweifacher   Ausfertigung   dem Luftfrachtbrief   beigefügt   werden.   Es   gibt   Ausnahmen,   jedoch   wollen   wir   uns   an   dieser   Stelle   nicht   damit   befassen. Die   Versendererklärung   muss   die   Fracht   stets   begleiten,   denn   sie   enthält   alle   wichtigen   Informationen   zu   dem   zu transportierenden   Gefahrgut.   Oben   recht   in   der   folgenden   Abbildung   einer   DGD   sehen   Sie   die   AWB-Nummer.   Sie muss   mit   dem AWB   übereinstimmen,   zu   dem   die   Erklärung   gehören   soll.   Sie   sehen,   diese   Sendung   gehört   nicht   zu dem oben dargestellten AWB. Eine Versendererklärung darf nur von speziell nach IATA-Standard geschulten Personen ausgefüllt, unterschrieben und gecheckt werden.
© 2003 - 2017 Bernd Kesten • Gefahrgutbeauftragter für Straßen- und Luftverkehr  •  Letzte Aktualisierung: August 2017  Es gelten immer die jeweils gültigen Fassungen nach ADR, ICAO-TI und IATA DGR sowie die nationalen Bestimmungen und Gesetze.
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Dokumente, die in der Luftfracht bei Gefahrgut mindestens

erforderlich sind

Alle    Güter,    die    als    Luftfracht    transportiert    werden    sollen,    müssen entsprechend   deklariert   werden.   Hierzu   wird   vom   Luftfrachtspediteur   ein Luftfrachtbrief   (Airway   Bill   =   AWB)   ausgestellt.   Bei   einem   AWB   handelt es    sich    um    einen    Vertrag,    der    zwischen    dem    Spediteur    und    der Luftfahrtgesellschaft, die den Transport übernimmt, abgeschlossen wird. Desweiteren,   wenn   die   Fracht   Gefahrgüter   enthält,   muss   zusätzlich   zum AWB   eine   Versendererklärung   für   Gefahrgüter   (Shipper's   Declaration   for Dangerous    Goods    =    kurz    Dangerous    Goods    Declaration    =    DGD)    in mindestens zweifacher Ausfertigung beigefügt werden. Darüberhinaus   können   noch   weitere   Dokumente   erforderlich   sein,   wie z.B.   Ausfuhrgenehmigungen,    die    Fracht    und    Papiere    stets    begleiten müssen. Befassen wir uns nun kurz mit dem AWB und der DGD: Der Luftfrachtbrief - AWB Nachfolgend   finden   Sie   ein   Beispiel   für   einen   AWB,   der   nur   insoweit abgebildet    ist,    als    es    hier    bezgl.    Gefahrgut    von    Interesse    ist.    Alle sicherheitsrelevanten   Informationen   wurden   selbstverständlich   entfernt. Uns   interessiert   hier   lediglich   das   Feld   "Handling   Information",   denn   dort muss   der   Hinweis   erfolgen,   dass   die   Sendung   Gefahrgut   enthält   (siehe den   fett   rot   unterstrichenen   Schriftzug).   Die   Zahlen,   die   Sie   oben   links und   oben   rechts   sehen,   ist   die   AWB-Nummer.   Die   ersten   drei   Zahlen kennzeichnen   die Airline   -   hier   988   = Asiana Airlines   -   Lufthansa   hat   z.B. 020.   Jede   Airline   hat   eine   eigene   Zahl.   Die   nächsten   sieben   Zahlen geben   die   Seriennummer   des   AWB   wieder,   und   die   letzte   Zahl   ist   eine Prüfzahl, mit deren Hilfe die Echtheit des AWB festgestellt werden kann. Die Versendererklärung - Shipper's Declaration (DGD) Enthält    ein   AWB    Gefahrgut,    muss    i.d.R.    eine    Versendererklärung    in mindestens     zweifacher     Ausfertigung     dem     Luftfrachtbrief     beigefügt werden.   Es   gibt Ausnahmen,   jedoch   wollen   wir   uns   an   dieser   Stelle   nicht damit     befassen.     Die     Versendererklärung     muss     die     Fracht     stets begleiten,    denn    sie    enthält    alle    wichtigen    Informationen    zu    dem    zu transportierenden    Gefahrgut.    Oben    recht    in    der    folgenden   Abbildung einer    DGD    sehen    Sie    die    AWB-Nummer.    Sie    muss    mit    dem    AWB übereinstimmen,   zu   dem   die   Erklärung   gehören   soll.   Sie   sehen,   diese Sendung gehört nicht zu dem oben dargestellten AWB. Eine Versendererklärung darf nur von speziell nach IATA-Standard geschulten Personen ausgefüllt, unterschrieben und gecheckt werden.
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